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1 (1843)
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Dass nicht Graf (Comes) dabei stellt, gibt keinen Be-weis, dass Wollram sich erst «von Wert heim«und später «Graf von Wertheim« "genannt habe.Denn nachdem er schon lange als Graf vorgekommen,lässt er wieder diesen Beisatz weg 19 ). Dieses kommtauch häufig bei andern gräflichen Familien in Frankenim 12. Jahrhundert vor, wie z. B. bei den Grafenvon Rieneck und Castell.

Weiter kommt Wolfram in Mainzischen Urkundenals Zeuge vor in einer Urkunde vom Jahre 1143 20 )und in fünf Urkunden vom J. 1144, welche grössten-teils von dem Erzbischof Heinrich ausgestellt sind 21 ).

Es liess sich daraus mit Bestimmtheit schliessen, dasser in der Diöcese Mainz am unteren Main Besitzungenhatte, wenn wir auch nicht urkundlich 22 ) wiissten, dass ihmfast der grössere Theil des Bachgaues, welcher zumMaingau gehörte, eigentümlich gewesen, wovon untennäher die Rede seyn wird. Aber auch mit den Bi-schöfen von Würzburg und Bamberg stand Wolframin manchfacher Berührung: in einer Bambergischen Ur-kunde vom J. 1142 23 ) und in mehreren Würzburgi-

19) Dieses geschieht in zwei UrU. v. .1. 1154, worin unter den Testesgenannt wird: Wolframus de Werthehn Hegest. Boic. I. 215.

20) Joann. rer. Mogunt. II. 586.

21) Gaden. C. D. Mog. I. p. 159. 144. 166. Bodmann Alterthümer desRheingauesl. S. 130 sq. WenckHess.Landesgesch.il. Urkb. S. 91.Die letztere Urk. ist von dem Erzbischof Adalbert II.

22) Vgl. unten Not. 33 u. 34a, und Steiner Gesch. des Bachgaus I.S. 265

23) Schultes a. a. 0. S. 232.