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lieh von der Konradinischen Familie abstammten, dassseit der Zeit, als der Würzburger Bischof über Wald-sassen das Recht, die Grafen zu setzen, erhielt 1das hochfreie Geschlecht sich nicht herabliess,von einem Bischof Lehen anzunehmen. Daher möchtenwir auch den Grafen Gerung, welcher im Gau Wald-sassen im Jahre 1017 genannt wird, nicht unter dieVorfahren der Grafen von Werlheim rechnen, da dieserein solcher vom Bischof eingesetzter Graf war ,2 ).
Dass Graf Wolfram nicht lange vor dem Jahre1132 den Geschlechtsnamen angenommen haben kann,ist als ziemlich gewiss anzunehmen. Fast sämmtlichealte Grafenfamilien in Ostfranken, welche im 11. Jahr-hunderte Geschlechtsnamen sich beilegten, thaten diesesnach den urkundlichen Beweisen nicht leicht vor diesemZeitpunkt.
Sobald einmal der Name des Grafen Wolfram vonWertheim genannt worden, so finden wir diesen Grafenhäufig, theils in der Umgebung des Kaisers, von demer bei vielen Regierungsgeschäften zugezogen wird,theils in mehrfachen Berührungen mit geistlichen Fürsten,dem Erzbischof von Mainz, den Bischöfen von Würz-burg und Bamberg: ein Beweis, dass er in derenDiöcesen ein angesehener und mächtiger Herr war.
In welchem Verhältniss Graf Wolfram zu KaiserLothar stand, darüber findet sich in den Quellenschriftenkeine Spur: jedoch ist es höchst wahrscheinlich, dass
11) Im J. 1000 durch K. Otto 111. Vgl. oben Note II zur Einleitung.
12) Mon. ßoic. XXXI. p. 290. Trieffenvelt (Trcnfeld) in pago Waldschiit(Waläsassen) in Comitatu Gerungi.