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indem sonst der Graf, reich an Allodialgiitern, schwer-lich sich nach Wertheim würde benannt haben, wenndieses blos Würzburgisches Lehen, nicht sein Allodialgutgewesen. Als gewiss ist anzunehmen, dass er dieBurg Wertheim auf eigenIbümlichen Grund und Bodenerbaute. Mit der Anlage der Burg auf dem rechtenUfer der Tauber zog er auch den Ort Werlheim,welcher, wie es scheint, damals nock klein und unbe-deutend war, und grösstenlheils auf dem linken Tauber-nnindungsufer lag, mehr auf das rechte Ufer, indemhier unmittelbar unter dem Schulz der Burg und um-geben von Mauern, tlie Einwolmer sicherer warengegen feindliche Ueberfälle, wenn sie gleich noch mehrals auf dem andern Ufer den häufigen Ueberschwem-mungen beider Flüsse ausgesetzt sich fanden. Erstvon dieser Zeit an, wo Wertheim Mauern erhielt, be-kam es den Namen Stadt (Oppidum 9I ').
Wenn der Bischof von Wtirzburg an dem OrteWerlheim ein Recht hatte, so konnte es nach derYergrösserung desselben nur noch an dem Theile seyn,welcher auf dem linken Tauberufer lag. Vielleichtkam es daher, dass auch noch in späteren Zeiten derBischof ein Drittel des Zenlgerichls von Werlheimhatte in ).
9 b ) Noch im J. 1192 wurde der Tlieil von Wertheim, welcher auf demrechten Tauberufer lag, nur als suburbium castri Wertheim bezeich-net (cf. die bisch. Würzburg. Urk. v. .1. 1192 im W.U.B, n. XIV),das übrige auf dem linken Ufer scheint damals noch unter Würz-burgischer Jurisdiction gestanden und mit Beicholsheim eingepfarrtgewesen zu seyu.
10) Lunig !'• Spec, Contin. II. Forts. III. Abth. VI. p. 115.
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