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gern 2b ). Dass der obengenannte Poppo, der imJ. 910 in Waldsassen Gaugraf gewesen, sein Sohnwar, ist höchst wahrscheinlich. Udo aber, welcherim Rheingau und in der Wetterau seine Allodien halleund daselbst auch die Gerichtsbarkeit ausübte 27 ), eintreuer Anhänger der sächsischen Könige und Kaiserin allen Gefahren, selbst dann, als seine eigenen Ver-wandten, die Familie seines Oheims Eberhard, anderen Spitze der Solm desselben, der Pfalzgraf Eber-hard stand, sich gegen K. Otto 1. empörten (939),ward der Erbe des Eberhardinischen Zweiges der Kon-radinischen Familie, als der Pfalzgraf Eberhard durchdie Rebellion seine sännntlichen Güter und Lehen ver-lor 2S ).
Wegen seiner vielfachen Verdienste um das säch-sische Königshaus und treuen Anhänglichkeit belohnteK. Otto I. den Grafen Udo mit ganz besondern Pri-vilegien: nicht nur halte er ihm zahlreiche Lehen und
26) Dieses alles meldet ausführlich das Chronic. Rheginonis. Vgl. Asch-bach: Hat Franken im 10 Jahrb. Landesherzoge gehabt? in Schlos-ser's und Bercht's Archiv für Gesch. II S 168 III.
27) Aschbach a. a. 0. S. 186. Dass Udo im Rheingau Güter hatte,lässt sich aus dem Cod. dipl. Laurish. I. 117 ersehen. Den Grundder Feindschaft Udo's gegen seinen Vetter Eberhard gibt Wittichindgest. Saxon. II. c 18. Interfectus est Gebehardus Udonis filius, —ob cujus necum — duces Francorum inter se sunt divisi.
28) Aschbach a.a. 0. S. 188-190. Dass der Rebell Pfalzgraf Eber-hard Besitzungen in dem Gau Waldsassen und seiner Umgebung inOstfranken hatte, wird theils angedeutet, theils ausdrücklich in denQuellen gesagt: Vita Joannis Gorz. Bei L'abbe nov. bibl. M ss . I.768. Eberhardus comitatum Franciae Austrasiae et quorundam transRhennm tenuit loeorum. Annal. Sax. ad an. 939. Eo tempore estoceisus Dedi ante portas urbis quae Darum dicitur, in qua erantmilites Eberhardi. Darum ist Dohr am Main oberhalb Wertheini.