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der Zusammenhang der ganzen Urkunde zeigen müssen,dass hier gar nicht von einer edlen Familie die Redeist, sondern Handwerksleute, welche künstliche Ar-beiten verfertigten, der Aschaflenburger Kirche über-gehen werden, damit sie derselben zu Diensten seyenund namentlich die Frauen dieser Familie ihr leinene,wollene und seidene Kirchengewänder und andere Zier-rathen verfertigten. Wenn man auch ohne Widerstreitzugeben wird, dass hier nicht von einer edlen Familie,den Grafen von Wertheim, die Rede seyn kann, somöchte es doch manchen Widerspruch erleiden, wennbehauptet wird, dass hier auch nicht einmal von Wert-heim am Main die Rede ist. Aber auch dieses lässtsich nicht schwer beweisen. Denn erstens findet sichkeine Spur, dass je die Aschaflenburger Kirche inWertheim irgend einen Besitz gehabt: wohl aber hattesie durch frühere Schenkungen desselben Kaisers Ot-to's II. v. 976 die Dörfer Wirtheim (oder Werl-Ii e i m), Kassel und Höchst im Kinziggau — in derNähe von Gelnhausen — erhalten 25 ), und es ist dahermehr als wahrscheinlich, dass die bald darauf geschenkteausgezeichnete Familie in Wert heim eben in
25) Guden. Cod. dipl. Mogunt. 1. 350: Loca Wirtheim, Cassele, Hostiin pago Ifinzecliewes et in comitatu Heriberti Coinitis. Archiv fürHessen-Darmstädt. Gesch. I.S. 269. Dahl Beschreib, d. St Aschaf-fenburg S. 12. Auch 1(. Wenzel's Lehenbrief für den Grafen Lud-wig von Rieneck v. J. 1391. Bei Guden C.D. Jlog. V. 374 in Bezugauf «die freien Leuthe die vinb vnd in dem wald— Spessartsitzen an der Khalde, vinb Aschaffenburg vnd Geilnhusen vnd vrabWerthein» ist nicht auf die freien Leute um Wertheim amJlain, wie Kremer rhein. Franzien. S 149 und andere meinen, zubeziehen, sondern auf um Wirtheim hei Gelnhausen.