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che als gegenwärtig' auf den im 10. Jährhundertzu Magdeburg, Constanz und Merseburg gehaltenenTurnieren als ebenso fabelhafte Personen verworfenwerden, wie Friedrich, Graf von Wertheim, welcherauf dem Turnier zu Trier im J. 1019 gewesen seyn soll.Dass diese Ali gaben keine Widerlegung verdienen, wirdJedermann einseben, der etwas von dem Anfang desTurnierwesens und der Entstehung der Adelsgeschlech-ler weiss.
Merkwürdig ist es alter, dass eine andere Angabeberühmte Publicisten und Diplomatiker hat in dieIrre führen können. Wir meinen die Urkunde KaiserOtto's II. vom J. 976, worin er dem Collegialslift desh. Peter und Alexander zu Aschaflenburg die ausge-zeichnete Familie, welche in Wertheim ist.schenkt 22 ). Guden nahm keinen Anstand, unter dieserFamilie die Grafen von Wertheim zu verstehen 23 )und Pülter folgt seiner Angabe 24 ), ohne auffallend zufinden, dass ein Kaiser eine gräfliche oder edle Familiewie Leibeigene verschenkte. Noch mehr hätte ihnen
22) Guden. Cod. dipl. Mog. I. p. 348. Joannis Spicil. I. p. 256.Ad honorem et decorem Ascaffenburg. ecclesiae, illam egregiani(Joannis gibt die Variante regiam!) familiam, quae est inWertheim — in ea libertate donamus, ut sine respectu advocati,praeposito diclae ecclesiae liceat omnibus personis in utroque sexu de illafamilia, quae ad suuin et fratrum servitium idonei sibi videntur, an-tequam censum solvant, yel advocati placitum introeant, omne Mi-nisterialium jus donare, ut sicut dicta ecclesia masculorum utiturobsequio, sie etiam in lineis, laneis vel sericis ornamentis foemineoquandoque honoretur artificio etc.
23") Guden 1. c. fügt am Rande der Stelle egregia familia, quae est inWertheim bei: Subintelliguntur Comites Wertheimenses.
24) Pütter Revisionslibell S. 28.