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1 (1843)
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die Familie der Grafen von Wertheim damit in Ver-bindung gesetzt wird.

Nur um dem Vorwurfe der Unvollständigkeit zubegegnen, sollen diese unrichtigen Angaben hier mit-getbeilt werden. Traditionelle Berichte melden, dassschon ums J. 326 unserer Zeitrechnung, als die frän-kischen Sigambrer mit dem Herzog Gunibald, Bruderdes Königs Chlodomir, in's Maingau gekommen wären,in seiner Begleitung die Vorfahren der Grafen vonWertheim sich befunden und damals die Niederlassunggemacht hätten, wovon sie später den Namen führten ir ').Ein Zweig dieser gräflichen Familie sey darauf weiternach Thüringen gezogen und habe dort das Geschlechtder Grafen von Henneberg gegründet 2n ).

In gleicher Weise wie diese Nachrichten von Wert-heini entbehren die genealogischen Angaben von denältesten Grafen von Wertheim, wie sie Rüxner inseinem Turnirbuch und die genealogischen Geschlechls-tabellen geben 21 ), jeder historischen Grundlage. DieseAngaben sind ohne allen Zweifel rein aus der Luftgegriffen, wie man aus den angegebenen Namen der-jenigen Grafen von Wertheim, welche vom 12. bisEnde des 13. Jahrhunderts gelebt haben sollen,deutlich ersieht. Daher müssen die Grafen Wilhelm,Heinrich, Friedrich, Johannes von Wertheim, wel-

19) Wertheimer Gegenhericht S. (iO.

20) Nach einer handschriftlichen Notiz im gräfl. Wertheiin. Archiv.

21) Nach Riixner's Turnirbuch, das schon 1578 erschienen ist, habenHenninges, Biedermann, Hühner u a. in den genealogischen Ta-bellen die fmgirten Namen der ältesten Grafen von Wertheiin wie-dergegeben.