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1 (1843)
Entstehung
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welcher sich an dem linken Taubermündungsufer unddem Main hin erstreckt und darnach dem Orte denNamen Werl heim gegeben 17 ). Die gute Lage derNiederlassung für Schiffahrt und Handel brachte sieschnell empor, seitdem ihr der Bischof Heinrich vonWiirzburg zum Nutzen seiner S. Salvalors-und S. Ki-lians-Kirche einen Jahrmarkt bewilligte (im J. 1009).

Vor dieser Zeit findet sich weder in Urkunden 1S )noch in Chroniken eine Spur von diesem Orte. Zwarhaben ümcritische Geschichtschreiber frühere Spuren auf-finden wollen, sie müssen aber als durchaus irrthüm-liche und falsche verworfen werden, um so mehr, als

17) Noch jetzt heisst eine Wiesenaue zwischen Wertheiin und dein DorfeBestehheide der Werth. Die Benennung kommt noch mehrmalsin benachbarten Ortsnamen vor, wie z. B. Grünewerth, Wörtham Main hei Obernburg. Wir erinnern auch an Donauwörth oderSchwäbischwerth. Sonst bezeichnet Werth oder Wörth auch eineInsel, wie die Namen Rolandswerth oder Nonnenwerth, Oberwerthund andere Inseln im untern Rheine darthun. Wertheim als gleich-bedeutend mit «werthe Heimath» zu nehmen, möchte zu verwerfenseyn: eine solche Bezeichnung widerspricht der Benennungsweise derZeit. Ganz gegen die Gesetze der Wortableitung verstösst aber dieAnnahme, dass Wertheim soviel als « Ort der Ueberfahrt» bezeichne.Wäre dieses wirklich der Fall, so würde der Name nicht Wertheim,sondern Veltheim oder Fartheiin geschrieben worden seyn.

18) In einer Urli. vom J. 779 kommt zwar vor, dass ein Comes Gum-bert dem Stift Fuld ausser Güter zu Hohtorf, Gruniga, Fehinge,Stangebach, Vulfinge auch solche in Wertheime und Biscoffes-heim übertrug (nach einer handschriftl. Mittheilung von Hrn. Menk-Dittmarsch), jedoch ist es höchst wahrscheinlich, dass daselbst nichtunser Wertheim am Main, sondern Wirtheim an der Kinzig gemeintist: unter BiscolTesheim aber ist .nicht Bischoffsheim an der Tauber,sondern Bischofsheim in der Grafschaft Hanau, oder, was nochwahrscheinlicher, Bischofsheim an dem Röhngebirg zu verstehen.Die Abtei Fulda hatte soviel bekannt ist in der Stadt Wertheim undGemarkung nie Gefälle und Güter.