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Wenn auch der Gau Waldsassen als der we-sentlichste Bestandteil der Grafschaft Wertheim betrach-tet werden muss, so lag der Ort Wertheim selbstnicht in diesem Gau: denn derselbe gehörte ohne allenZweifel zum Tauhergau, von dem die GrafschaftWertheim den nördlichen an den Main stossenden Theilin sich scldoss. Der Tauhergau selbst aber, welchersüdlich von Waldsassen, westlich vom Badenach- undGollach-Gau, östlich vom Wingarteiha und nördlichvom Jaxt- und Mulach-Gau lag, erstreckte sich soweit südlich lr '), dass kaum ein Drittel oder Vierteldavon an die Grafschaft Wertheim kam. Sehr ansehn-liche Besitzungen in diesem Gau hatte der Bischof vonWürzburg, namentlich besass er Schweinburg, die Ge-gend um Freudenberg und eine Anzahl Ortschaften ander untern Tauber. Auch der Erzbischof von Mainzhatte daselbst Güter und Ortschaften, namentlich gehör-ten ihm Gamburg und Külsheim. Die Grafen von Rieneckbesassen ferner ansehnliche Bezirke in diesem Gau: dieOrte Grünsfeld und Lauda waren ihnen. Der obereTaubergau gehörte dagegen grossentheils der Hohen-lohischen Familie.
3. Entstellung von Wertlieim und die lmitli-inassliclie Abstammung der Grafen vonWertlieim.
In wessen Besitz in den Karolingischen und Ot-lonischen Zeiten der Ort Wierthe im sich befand, ob
15) S. S prunn er Karle der ostfränkischen tiaue.
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