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1 (1843)
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Erwerbung alter war, dass durch eine Urkunde vonK. Otto III. im J. 1000 dem Würzburger Bischof dasGrafengericht in dem Gau Waldsachsen übertragen ward,so dass die Einsetzung des Gaugralen von ihm aus-ging u ). Auch erweiterte er nicht lange nachher (J.1017) durch Tausch mit dem Bamberger Bischof seineeigenthümlicheii Güter in Waldsachsen, indem er vondemselben gegen entlegene Güter und Orte Trieffen-feld (Trenfeld bei Homburg) erhielt l2 ). Man erfährtbei dieser Gelegenheit, dass Gerung oder Gerund l3 )in dieser Gegend Gaugraf gewesen.

Auch der Bischof von Eichstät halte einige Be-sitzungen in Waldsassen: ausser dem Patronatrecht vondem Dorfe Eichel bei Wertheim auch einige Ortschaf-ten, welche in dem Winkel des Mains zwischen Prod-zelten und Homburg lagen, wozu namentlich Eichen-fürst, Hassloch, Ilasselberg, Röttbach, Wittbach undWiebelbach gehörten J '). Auch diese Ortschaften lin-den sich später grossentheils im Besitze der Grafenvon Wertheim.

11) Eckhart, animadvers. in Schannali dioec. Fuldens. p. 73. !\Io-num. Boic. XXVIII. 288. — Duos dediinus Comitatus Waltsazinet. Rangowi nuncupatos in provincia, qnae dicitur Orientalis siveAustralis Francia sitos, quos cum omni districtu, plaeito et bannonostro imperiali, lege et judicum judicio, nihil de Iiis, quae Co-inites sive aliquis mortalium de placitis habere debuerunt, exci-pientes, cum omni utilitate reipublicae, sanctiss. . Martyribus prae-scriptis in proprium tradidimus.

12) Schannat, Vindein. litt. Coli. II. 109. Liinig R. Arcb. Spie. eccl.II. 939. Monum. Boic. XXXI. p. 290. Vergl. Schultes histor.Schrift. I. S. 125.

13) Der Name Gerung scheint mit Gerhard gleich zu seyn. So wirdbei Lorenz Fries Bisehof v. YYiirzb. S. 581 Graf Gerhard von Bieneckein Graf Gering von Ricneck genannt (beim .1 1267).

11) Dahl Beschr. der St. Aschaffenburg u. d. Spessarts S. 133.