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(Rominingas), theils Bezirke vom Spessart ver-tauschte 8 ).
Dass die Abtei Fulda im Gau Waldsassen früh-zeitig anselmliche Besitzungen erwarb, unterliegt keinemZweifel: man iindet sie im elften und zwölften Jahr-hundert im Besitze von Steinbach, Rohrbach, Himmel-stadl, Zellingen, Steinfelden, Birkenfeld, Remlingen,Holzkirchen, Uttingen, Bettingen, Orte, welche dieGrafen von Wertheim sogleich nach ihrem ersten Auf-treten als Fuldaische Lehen besassen.
Dass aber auch die Bischöfe von Würzburg schonfrühe bedeutende Besitzungen in Waldsassen hatten,lässt sich nicht in Zweifel ziehen; ausserdem dass sieden Kirchen-Zehnten daraus zogen und einen Theil vonder an die königliche Kammer zu entrichtenden Steuererhielten 9 ), besassen sie namentlich Homburg am Mainnebst Zugehör, und Neustadt am Main mit dem dor-tigen Benedictinerkloster und den zwei Dörfern Stein-feld und Zella, welche Erwerbung schon zur Zeil Karldes Grossen gemacht worden war 10 ). Die wichtigste
8) Schannat, Corp. tradit. Fuldens. p. 225. n. DL. Dedit—RabanusAbbas ex rebus praefati (Fuld.) Monasterii sui praedicto Bopponicomiti ad partcin jain dicti comitatus sui res sitas in pago Vualsalio,in villa vocata Barahendingen lBettingen), id est mausos XI cumniancipiis desuper commanentibus et in eadem villa consistentibus,et e contra in compensatione dedit praedictus Comes Boppo ex re-bus sui comitatus, ex villa sc. Boininingas (Remlingen) praefatoAbbati Rabano ad partein monasterii sui in eodein pago forestonostro, vocabulo Spehteshart, quandam portionem sylvac etc.
9) Die Urkunde von K. Arnulpf vom J. 889 bei Eckhart Comment. dereb. Fr. Orient. II. p. 895. Falkenstein antiq. Nordgav. II. 160.Monum. Boic. XXVIII, 98.
10) Leuckfeld, antiq. Poeld. p.240 und 243. [Issermann , Episcop.Wirzeburg. Cod. probat, p. 4. u. 6. Vgl. Schultes histor. Schrift.I. S. 122.
Guscli. (I. Grafen v. AVcrtUeim. 2