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1 (1843)
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Dessenungeachtet waren die kriegerischen Franken Siegerund dehnten ihre Herrschaft immer weiter nach Osten,Norden und Süden aus: indem die mittleren Maingegen-den den Mitlelpunct dieser Eroberungen bildeten.

Am meisten wurde die fränkische Herrschaft be-festigt durch die Einführung des Christenthums und diedamit verbundenen kirchlichen Einrichtungen. Diesesmochten die Merovingischen Könige, noch mehr aberihre Nachfolger, die Karolingischen Herrscher, wold er-kannt haben. Sie leisteten daher den Aposteln, welchedas neu bekehrte England und Irland schickte, allenmöglichen Vorschub. Indem diese im südlichen Deutsch-land bei den Bayern und Schwaben das Evangeliumverbreiteten, lehrte es im mittlem Deutschland beidenThüringern der Irländer Kilian und fand bei seinemfrommen Berufe die Krone des Martyrerthüms. Nichtlange nach ihm, in der ersten Hälfte des achten Jahr-hunderts, war der deutsche Apostel Bonifacius (derEngländer Winlrid), der in vielen Gegenden Deutsch-lands so grosse Verdienste um die Verbreitung desChristenthums sich erwarb, auch in Hessen, Thüringenund Ostfranken thätig, die neue Pflanzung durch Ein-richtung von Kirchen, Klöstern, Bisthümern zu befesti-gen. Zur bessern Ausführung dieses Zweckes beriefer fromme und rüstige Männer aus England: unter die-sen auch den hl. Burchard, der bei der Errichtung desBisthums für Oslfranken der erste Bischof von Würz-burg ward (im J. 741 ). Die neue Stiftung wurde vonden Karolingern und den sächsischen Kaisern reichlichbeschenkt, so dass sich das Hochstift Würzburg im Laufeder nächsten Jahrhunderle zu grossem Reichthum und