28 Erstes Hauptst. i.Abschn. UeberE.Q.
Adeliche, Freye und Dienstleute. Nichts destominder haben sich noch viele vom Adel, wiewohlmit herzoglichem Widerspruch in unmittelbaremVerband mit dem Kaiser als freie Güter Eigen»rhümer oder Reichs Dienstleute zu erhalten ge-wußt. (r) Sie schienen vielmehr nur den Zeit-punkt mit Ungedult zu erwarten, um sich allerherzoglichen Ansprüche (u) lo.s und völlig frei zumachen.
xv° Die Regkerungszekten der Kaisers aus demherzoglich Schwabischen Haus kam ihnen schonsehr zu statten, 0) so daß sie unter mancherlei
Ticel
„ Frank einige Abgabe von seinen Gütern an den„König zu bezahlen gehabt hat, so nenne ich sie„deswegen freye Franken.
„ Aus diesen freyen Franken — entstand nach«„her unser jetziger teutschcr Adel, der in Verglei«„chung des alten frankischen Adels, oder unseres„heutigen hohen Adels jezt der niedere Adel ge«„ nennt wird. Er kommt in Urkunden unter dem„Nahmen dervor w."
(t) l. c. p. Z8. 8. 4- p- 65. §. 1. x. lio.
H 6. Lrnuv. tt. Leiü.III. p. I2ZZ.
su) I. c. „Hi iginir Damania p!ei-zgns
„ sdsnri, lupeiiorirarem guiäem iueviae llucum agno-„ Icebimr."
(v) s. Kaiser Philipps Verausserungen an dieRitterschaft und adeliche Gutsbesitzer inVk.s?Liec;. p. 524. bey ^
kr IX. p. 2O. und <7.
Z. c. p. 12ZZ. von dem König s.
Koki-kie, a. a O. vergleiche auch Xluni? von dmAustragen der unmittelbaren Grafen 5- m. p. 6.