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Schweikard Kotta's, aufgenommen, 4 Jahre seine Studien undMusik trieb, und wie er sich stets dankbar erinnerte, viel Gutes genoß.
1591 ging er auf die Universität zu Erfurt, studirte scholastischePhilosophie und Theologie, las fleißig den Augustin, Cicero, Livius?c.,besonders fleißig in einer lateinischen Bibel auf der Bibliothek.Denn obgleich er als Student von seinem Vater vor Nahrungssor-gen geschützt wurde, so gelangte er doch nicht eher zum Besitz einerBibel, als bis er ins Kloster kam.
Ij-eeenlnni-en« der Philosophie ward er 1593 und Magister 1595.Nun las er selbstCollegien über die Physik und Ethik des Aristoteles,widmete sich aber nach dem Rathe seiner Freunde zugleich dem Stu-dium der Rechte.
Ein Blitz, welcher unweit Stotterheim bei Erfurt neben Lutheram Wege einschlug und seinen Freund Alexis tödtete, bestimmte ihn,da er ohnehin durch Zweifel an der göttlichen Gnade sehr beunruhigetwurde, ohne Vorwissen und zur großen Unzufriedenheit seinesVaters, schon nach 14 Tagen Mönch zu werden.
1597 d. 2. Mai wird er zum Priester geweiht und legt Kappeund Kutte an.
1598 wird er als Professor der Dialektik und Ethik nach Wit-tenberg durch 11. Staupitz gerufen.
1599 erhielt er eine Professur der Theologie und hielt von da antheologische Vorlesungen.
1519 (11 od. 12) reiset er nach Rom.
1512 wird er aus Kosten des Kurfürsten Friedrichs des WeisenDoctor der Theologie.
1513, 14,15 hält er exegetische Vorlesungen über Psalmen unddes Paulus Brief an die Römer.
1516 visitirt er im Mai in Vertretung des v. Staupitz, alsGeneralvicars des Augustinerordens, die Klöster desselben und ordnetein fleißiges Studium der heiligen Schrift an. Im Herbst beginnt erseine exegetische Vorlesung über den Brief an die Galater.
1517 d. 31. October schlägt er seine 95 Sätze gegen den Ablaß-kram an der Schloßkirche zu Wittenberg an. Im November giebter den Sermon über Ablaß und Gnade heraus.
1518 besucht er im Januar Leipzig, geht über Coburg undWürzburg zur Disputation nach Heidelberg (am 26. April) und