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Kinder ( 4):
Sech stes Geschlech r. U.M. Luthers Nachkomme» von sei-
nem Sohne U. Paul Luther durchseinen Enkel Joh. Ernst Luther.
-0 Christian Gottfried Molter, geb. d. 29. Aug. 1738. bezog die Uni-versität Leipzig 1761 und ging am 19. Nov. 1764 als Informator nach Lauban zudem Stadtschreiber Osswald.— t>) Rahel Sophie Molter, geb. d. 13.Jan.1749. -f d. 14. Mai 1749. —> c) Johann Gottlieb Molter, geb. d. 29. Jan.1741. Apotheker zu Hainichen bei Freiberg, starb d. 13. Nov. 1827 als Wittwer,ohne Kinder zu hinterlassen, wie Herr Pastor Leuchte daher mir berichtet hat. —a) Rahel Dorothea Molter, geb. d. 19. Aug. 1743 verm. mit dem ChirurgJoh. Jmmanuel Kolbe in Naumburg. Sie lebte als kinderlose Wittwe einigeJahre bei ihrem Bruder in Hainichen, wo sie im Oktober 1813 starb.
41l>. Stammbuchblatt.
Fii » stcs Geschlecht.
(s. bkr. 18 e.)
Martin Gottlob Luther, geb. in Würzen dt 5. Juli 1707,Advocat in Dresden, ch d. 3. Nov. 1759.
Er erhielt seine Bildung auf der Schule zu Rochlitz, derStifts-schule zu Zeitz, von Michaelis 1726 an auf der Universität zu Witten-berg, wo er am 1. Juni 1730 Oe uotionidns INupti et Venssitiunter dem Borsitz des Hofraths Bastineller disputirte, und in dem-selben Jahre Notar und Advocat ward. Ostern 1731 ging er nachLeipzig, und vollendete hier seine Studien. Von Ostern 1732 blieber bei seinem Vater in Zeitz, bis Michaelis 1734, wo er sich inDresden als Sachwalter niederließ. Sein Vermögen, welches erseinen beiden Schwestern bestimmt hatte, ging nach seinem Todedurch die unglücklichen Verhaltnisse des siebenjährigen Krieges diesengrößtentheis verloren, seine nicht unbedeutende Bibliothek mit demHause in dem er gewohnt hatte, 1760 in Flammen auf. — Sehrerfreulich ist es, daß Autographen, wie ein Theil der Bibelübersetzung,durch deren Ansicht man erst das Studium, das auf sie verwendetworden ist, und ihren Werth recht begreifen und schätzen lernt, beiöffentlichen Sammlungen, wie bei der Königl. Bibliothek zu Berlinniedergelegt, und daß die vollständigste aller Sammlungen, die aufLuther Bezug haben, und zum Theil von seiner Familie veräußert