Nachtrag
zur
mittleren Geschichtedes Hauses Aaggow.
Z. 142. Zu Th. II, 8- 49.
^öei den vielfachen und ausgedehnten Urkundenforschungen,welche in den letzten fünf Jahren gemacht sind, ist für diev. Oertzensche Familiengeschichte, mit Ausnahme eines einzigenFalles, kein neuer Fund gemacht worden, welcher von irgendeiner Bedeutung wäre. Die Familiengeschichte deö 15. Jahr-hunderts war außerordentlich schwierig zu erforschen; dennochglaube ich sie im Ganzen richtig dargestellt zu haben. Nurfand ich im I. 1865 im Archive der Stadt Rostock in einemCopeibnchc des Karthäuser-Klosters Marienehe bei Rostockdie am Schlüsse dieses Z. im Auszug mitgetheilte wichtigeSchuldverschreibung, durch welche die von mir dargestellte Fa-miliengeschichte in der zweiten Hälfte deö 15. Jahrhundertszwar vollkommen bestätigt, aber wesentlich erweitert wird.Nach dieser Urkunde verschrieb Mette, seligen Sivert'öv. Oertzen Wittwe, mit ihren Söhnen Hermann,Jaspar, Lippold und Vicke dem Kloster Marienehe inihrem Dorfe Gorow ein Capital von 59 lüb. Mark fürPacht, welche ihr Mann und ihrer Kinder Vater dem Klosterschuldig geblieben war, und der „tüchtige Mann SivertUrk. Gesch. d. Gcschl. von Oertzen III. 1