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zogthums Meklenbnrg-Strelitz nach Strclitz versetzten Actendes Hanpt-Archivs nnd die Benutzung einiger Gnts-Archive,so wie die frcnndlichen Mittheitnngen mehrerer, zum Theilschon verstorbener preußischer Staatsbeamten haben mir mancheRäthsel lösen helfen. Manches, was ich noch möglich gemachthabe, dürfte jetzt unter veränderten Umständen nicht mehr zuerreichen sein. Zu den Ereignissen von bedeutenden Folgenfür die nächste Zeit gehört der unheilvolle Brand des Collcgiengebäudes zu Schwerin am I. December 18bü. Zwar istdas sehr bedeutende und umfangreiche Geheime und HanptArchiv in wenig Stunden ganz aus den Alles verzehrendenFlammen gerettet, aber leicht begreiflicher Weise in einen Zustand gerathen, der die allseitige und vollständige Benutzungans mehrere Jahre außerordentlich erschweren wird. Glücklichcr Weise war meine Handschrift zu dem vorliegenden Bandevor dem Brande ganz vollständig zum Druck fertig und derDruck bis zum 7ten Bogen gediehen (man vgl. S. 1l2); derBrand ist also ans die Herausgabe dieses Bandeö in keinerWeise von Einfluß gewesen.
Die wörtliche Mittheilung von Urkunden ist nicht mehrmöglich gewesen, theils weil allgemein wichtige Urkunden fürdas ganze Geschlecht nicht vorhanden sind, theils weil dieMasse des grade nicht wichtigen, wenn auch oft sehr merk-würdigen Stosses zu groß war, als daß sie hätte abgedrucktwerden können. Aus guten Quellen ist Alles geschöpft, waözur Darstellung gekommen ist.
Möge eS mir vergönnt sein, die noch fehlende, theilweiseschon vorbereitete neueste Geschichte der Familie, welche wenigoder gar keine Archivstndien, aber desto mehr Einzelnforschungen erfordern wird, noch zu vollenden.
Schwerin, im Mai 1861».
G. C. F. Lisch.