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3 (1866) Vom Jahre 1600 bis zum Jahre 1725
Entstehung
Seite
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312 Stargardische Linie.

Da auch Georg Henning gewissermaßen ein neues Hausgründete, so wird hier eine Uebersicht über die von ihm er-worbenen und ans seine Nachkommen ererbten

Hüte r

Raum finden müssen, da er kein väterliches Gut erbte.

Zuerst kaufte er die Güter in der Lausitz an sich, nämlichHörne,

Bagenz,

Laubsdorf.

Diese Güter wird er in Veranlassung seiner dritten Ehe er-worben haben, da er sich seitdem zuerst nach Sachsen wandteund der Herzog Gustav Adolph von Meklenburg am 25. Jan.1696 ausdrücklich sagt, daß „seine Güter in des Kurfürstenvon Sachsen Landen gelegen" seien. Er wird die Güter alsozwischen 1685 und 1696 gekauft haben. Von diesen Güternwurden Hörne und Bagenz bei Spremberg auf GeorgHenning's Söhne vierter Ehe Maximilian und AdamSigismnnd vererbt, von denen sämmtliche v. Oertzen ausder Lausitzer Linie herstammen. Lanbsdorf bei Cotbnsaber ward ans seinen Sohn erster Ehe Hans Felix vererbt,welcher Georg Henning's Linie in Meklenburg stiftete.Hörne kam 1846 und Bagenz 1856 durch Verkauf von derFamilie. Lanbsdorf ward 1789 von Christoph Heinrich v.Oertzen, einen: Enkel des Hans Felix, verkauft.

Von dauernder Wichtigkeit für die Familie sind die inMeklenburg erworbenen Güter dieses Hauses geworden.

Georg Henning erwarb für seine Person nur den Besitzder Lausitzer Güter Hörne, Bagenz und Lanbsdorf. Aberin: I. 1696 erhielt er für den Fall des AnssterbenS der star-gordischen Linie v. Mantenffel die Belohnung mit den: GuteRatteh, welches sein Enkel Victor Wilhelm völlig erwarb,und noch bei seinen Lebzeiten kam sein Sohn Hans Felix zndem Besitze des Gutes Leppin. Es wird nöthig sein, diesehr verwickelte Geschichte der Erwerbung dieser beiden ineklenburgischen Güter hier vorzuführen.