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3 (1866) Vom Jahre 1600 bis zum Jahre 1725
Entstehung
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Aelteres Haus Helpte. 313

Leppin

Das Gut Leppin bestand seit alter Zeit aus drei ver-schiedenen Theilen:

1) dem v. Blaukeuburgischen Antheil, dem Haupt-theil, welchen die v, Blankenburg auf Wulfshagen im I. 1633über hundert Jahre besessen hatten;

2) dem v. Tornow'schen Autheil von 4 Vanerhöfenmit 8 Hufen, welchen die v, Tornow im I. 1580 seit alterZeit besessen hatten;

3) dem herzoglichen Autheil von 4^ Hufen mit derKrugstätte.

Trinitatis 1633 verpfändete Hans v. Blankenburg aufWulfshagen und Prilwitz in der KriegSnoth den v. Blaukeu-burgischen Antheil von Leppin au Victor v. Geuzkowauf Dewitz auf 21 Jahre für 13,000 Fl. In Folge dergroßen Kriegsdrangsale mußte v. Blankenburg ini I. 1650seine Güter seinen Gläubigern überlassen und dadurch bliebdieser Antheil bei den v. Genzkow.

Für die v. Genzkow'sche Periode ist hier Folgendes überdas Gut Leppiu zu bemerken. Während der schlimmen Jahredes dreißigjährigen Krieges war das Gut Leppiu ganz ver-wüstet. Dazu war während des Krieges die von großen Feld-steinen erbaucte Kirche, seit alter Zeit ein Filial von Göhren,beide v. Blankenbnrgische Lehen, gänzlich verwüstet, indem derSturm den Thurm umwehete und auf die Kirche streckte, sodaß „alles in einen Hansen geschlagen" ward. Victor v.Genzkow's Wittwe versprach 1665 den Visitatoren, die Kirchewieder bauen zu lassen, da dieselbe noch ziemliche Mittel be-sitze und die Mauern noch ziemlich standen.

Auch der v. Toruow'sche Antheil kam bald an diev. Genzkow. Am 9. Jan. 1580 hatten die Brüder ZachariaSund MaguuS v. Tornow auf Lichteuberg, für sich und ihrebeiden Hausfrauen Anna Tepling und Margaretha Bohtell,ihren Autheil an Leppin an Franz v. Warburg für 1954 Fl.verkauft und am 5. Juni 1660 „verkaufte wiederkäuflich" auf30 Jahre Claus Heinrich v. Warburg denselben an Sophie