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Stargardische Linie.
Georg II!. von Sachsen ihn zum General-Adjntanlenin seine engere Umgebung nahm.
Nachdem die Türken mit Glanz geschlagen waren, gingGeorg Henning einstweilen nach Mcklenbnrg zurück, da ernoch in meklenburgischen Diensten stand. Im Jan. beschwertensich der Rath und die Bürgerschaft der Stadt Güstrow überseine gewaltsame Werbung, welche ihm untersagt ward (vgl.auch Franck A. u. N. M. XV, S. 205). Der Herzog GustavAdolph wollte ihn gerne behalten und zum Obersten und Chefder Garde zu Pferde bestellen. Aber es zog ihn nach Sachsenund er hielt dringend um seine Entlassung an. Am 25. Jan.1690 empfahl daher der Herzog dem „Kurfürsten vonSachsen" den Oberstlieutenant „Henning (!) v. Oertzen",welcher eine Zeit lang zur Zufriedenheit in seinen Dienstengestanden und um Entlassung angehalten habe, zur Aufnahmein seinen Dienst, „weil ohnedem seine Güter in des Kur-fürsten Landen gelegen" seien.
Georg Henning ging also 1690 in die unmittelbarenDienste des Kurfürsten als dessen Adjutant zurück und genoßhier des größten Vertrauens seines Herrn, welchem er aucham 12. Sept. 1691 zu Tübingen die Augen zudrückte.
Nach dem Tode seines verehrten Herrn nahm er dieStelle eines Oberstlieutenants in einem sächsischen Kü-rassier-Regiment an.
Aber das Leid verließ ihn nicht; denn am 1. Jan. 1694entriß ihm der Tod auch seine dritte Gemahlin.
Am 18. März 1695 verhcirathete sich Georg Henningin seinem 42. Lebensjahre zum vierten Male mit Chri-stine Gvttliebe v. BomSdorf, Tochter und einzigem „nochübrigen" Kinde des fürstlich merscburgischen Stallmeisters zuForste Günther v. BomSdorf auf Wehssack, welche bei ihrerVerheirathnng noch sehr jung war. Nicht lange nach dieserHeirath ward er zum Obersten befördert. Nach einigenJahren zog er sich aber auf seine Güter zurück. Jedoch fander hier noch nicht Ruhe. Nachdem der schwedische König CarlXII. auf seinem russischen Siegeszuge auch Polen unterworfenhatte und siegreich in Warschau eingerückt war (14 Mai 1702),