Aelteres Haus Helpte
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Gemahlin starb kaum nach Verlauf eines Jahres ihrer Eheim I. 1681. Ihr Sohn dieser Ehe Carl Heinrich folgteihr in einem Alter von 12 Wochen und einigen Tagen in dieEwigkeit. — Im I. 1686 erscheint Georg Henning unter denLandständen (vgl. Franck A. n. N. Mekl. XV. S. 16).
Tief gebeugt ging Georg Henning nun wieder in Kriegs-dienste. Es zog ihn nach dem Lande seiner ersten jugendlichenDienstjahre, nach Dänemark, wo er auch noch in gutemAndenken stand. Der König nahm ihn als Major in Dienstund beförderte ihn in Betracht seiner militairischen Tüchtigkeitbald zum Oberstlieutenant.
Aber auch hier fand er keine Ruhe. Er wandte sich nachSachsen, wohin immer das Ziel seines Streben? gegangenwar, um dort Dienste zu suchen. Hier fand er aber vorläufigstatt dessen wieder ein eheliches Glück, indem er sich im I.1685 zum dritten Male mit Helene Mariane, geb. v. Löwe,verwittweten v. Pannewitz, verheirathete, welche aus ihrerersten Ehe 4 Kinder hatte. In dieser Ehe wird der Grund-stein seines fernern irdischen Glückes zu suchen sein, da erschon vor dem I. 1696 „seine Güter in Sachsen" besaß.
Da er aber damals noch keine Anstellung in sächsischenDiensten erreichte, so nahm er die ihm nach seiner Verhei-rathung von dem Herzoge Gustav Adolph von Meklcnburg-Güstrow angebotene Anstellung als Oberstlieutenant inseiner Leibgarde an.
Der Einbruch der Türken in das Herz Europas bis vorWien hatte die Welt in Schrecken gesetzt und aufgerüttelt.Die drohende Gefahr vereinigte die deutschen Männer zurAbwehr; es galt, den Erzfeind wieder in seine Grenzen zurückzuwcisen nnd Ungarn zu befreien. Als nun auch diesächsischen Truppen unter Anführung des Kurfürsten JohannGeorg Uk. dem Kaiser z» Hülfe zogen, machte Georg Henningin Thatendurst sich auf, um als Volontair den berühmtenFeldzug mitzumachen. Er zeigte hier im I. 1686 unter demOberbefehl des Kurfürsten Maximilian von Baiern bei derBelagerung von Ofen, wo er verwundet ward, eine so großeTapferkeit und Gewandtheit, daß der Kurfürst Johann