224 Stargardische Linie.
weise ans 25 Jahre, auch um seiuem Brndersohne dessenGerechtigkeit zu erhalten, an sich nahm und sich in einemweitläuftigen Vertrage mit der Wittwe und deren Kindernwegen der fernern Erhaltung derselben auseinandersetzte. DerHerzog Ulrich verhieß, die nach diesem Vertrage ausgefertigtePfandverschreibung zu bestätigen.
Ans diese Weise kam Heinrichs Sohn um seinen Antheilan Helpte, und cS blieb ihm nicht mehr als ein kaum nen-nenSwerthes Anrecht an den alten Gramm ert inschen Fa-milienbesitzungen.
Wann Heinrich's Wittwe gestorben sei, ist nicht bekannt.
Die Kinder Heinrich's v. Oertzen ans Helpte waren:
1. Detwig IV. 2. Gertrud. 3. Hedwig.
30.
Caspar II.,s 1575.
Gem. Gertrud v. Tepling.
-s nach 1602.
Z. 194. U. XII.
Caspar v. Oertzen war der zweite Sohn Jacob's I. aufHelpte. Als Jacob's ältere Söhne zu reifen Jahren gekom-men waren, behielt er den ältesten Sohn Heinrich bei sich aufdem Gute Helpte, welches er im I. 1545 erworben hatte.Von den folgenden Söhnen blieben der zweite Caspar undder vierte Lippold im Lande. Der Vater gab diesen daherbei seinen Lebzeiten das altväterliche Gut Grammertin mitden alten Znbehörungen, welches später als Besitz Caspar'sund seiner Erben nach langer Zeit wieder ans Licht kommt.
Daß Caspar und Lippold vor ihres Vaters Tode zuGrammertin wohnten, geht aus folgender beklagenswertherGeschichte unbezweifelt hervor.