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Meklcnburgischc Linie.
geklagt, da keine Zinsen gezahlt waren. Die Wittwe v. Oertze»schloß daher am 7. Juli 1665 mit den Clintenschen Erbenwieder einen Vertrag, nach welchem von den rückständigenZinsen wieder 566 Gnlden zu Capital geschlagen und setzt2566 Gnlden in dem Meierhofc Bolland neu verschriebenwurden. Aber am 3. Dec. 1678 mußten die ClintenschenErben wieder gegen die Wittwe v. Oertzen und Henningv. Oertzen wegen rückständiger Zinsen klagen; die Wittwelehnte jedoch jede Theilnahme ab, da sie „mit den Güter»nichts mehr zu thun habe".
Die Wittwe lebte in Meklcubnrg noch im I. >666, alssie ihres verstorbenen Mannes lange verzögertes Begräbnisbetrieb. Darnach, wahrscheinlich beim Ansänge des Krieges1675, verließ sie Meklenbnrg und ließ sich wieder in Hainbnrg häuslich nieder, welches ihrem Andenken am nächste»lag. Hier lebte sie noch 1678 und 1679, wohnhaft in derMühlenstraße, und erwiederte einem Notarius, als dieser ihreinen gerichtlichen Erlaß in der Clintenschen Klage insinuirte,„daß sie mit den Gütern nichts mehr zu thun" habe. Nichtlange darnach wird sie gestorben sein; im I. >684 war sietodt und neben ihrem Manne in der Kirche zu Satow beigesetzt, das Todesjahr ist aber nicht bekannt.
3.
Henning,ch 1684.
Gem. Kalharine v. d. Knesebek.
(1656) f nack, 1684.H. 183. E. XI».
Henning v. Oertzen war eines der jüngsten KinderSivert's V. auf Gerdeshagen und Clausdorf, da er nachseines Vaters Tode 1638 unmündig war und noch lange u»mündig blieb. Seinen Vornamen Henning oder Hennike truger ohne Zweifel nach seinem mütterlichen Großvater, dem