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2,1 (1860) Vom Jahre 1400 bis zu den Jahren 1600 und 1700
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Schwerinschc Linie.

Gute Schossin ohne Anfechtung wohnen. Am 16. Dec. 1693machte die Wittwe ihr Testament und bestimmte, daß, wennihre beiden Töchter, welche rechtmäßige Erben des Gutes waren,gestorben sein würden, ihr damals alleiniger SchwiegersohnHans Curd v. Halberstadt, falls er ihre Töchter überlebenwürde, nach dessen Tode aber ihres Bruders des General-Masorö Balthasar Gebhard v. Halberstadt Sohn, der Ober-schenk Otto Christoph v. Halberstadt und darauf dessen Kinderdas Gut Schossin erben sollten; zugleich bestimmte sie, daßnach ihrem Tode ihre jüngere Tochter mit ihrem Manne dasGut in Possession nehmen, ihrer ältern Tochter aber deren Erb-portion jährlich mit 106 Thalern verzinsen sollte. Hieraus gehthervor, daß auch die Ehe dieser Tochter des Franz Carl v.Oertzen kinderlos war, obgleich die Mutter auch diese Anordnungdeshalb traf, weil sie daö meiste Geld in dem Gute hatte.Nach dem im I. 1699 erfolgten Tode der Wittwe v. Oertzenberichtete ihr Schwiegersohn am 13. Sept. 1700, daßer,sowohl weil er des seligen Franz Carl v. Oertzen Tochterzur Ehe habe, als der andern Tochter Wittwe von Hobenwegen daö Allodialgnt Schossin besitze"; jedoch mutheten indemselben Jahre die v. Oertzen von der Linie Roggow dasGut als Lehn, wogegen Halberstadt am 13. Sept. 1700 ein-wandte, daß dasselbe Allod sei. Im I. 1701 erhielt dieWittwe v. Höbe ans ihren wiederholten Wunsch eine Stelleim Kloster Nühn und starb hier im I. 1705. Nach demRegierungswechsel erbot sich am 14. April 1714 Hans Curdv. Halbcrstadt zum Homagialeide und am 23. April 1714Siegfried v. Oertzen zu Vogelsang zum Lehneide. Im I.1717 starb die Gemahlin des Hans Curd v. Halberstadt,da am 11. Dec. 1717 berichtet wird, daßdes Franz Carlv. Oertzen Hinterbliebene Tochter, welche ans Lebenszeit dasErbjungfernrecht genossen, neulichster Zeit vor ungefähr dreiviertel Jahren gestorben" sei. Durch ihr Testament vom15. Oct. 1706 hatte sie daö Testament ihrer Mutter anerkanntund bestätigt und außerdem ihrem Manne ihr Mobiliar-Ver-mögen und 2000 Gulden vermacht. Sie war die letzte ihresGeschlechts aus der Linie Gammelin.