Druckschrift 
2,1 (1860) Vom Jahre 1400 bis zu den Jahren 1600 und 1700
Entstehung
Seite
325
Einzelbild herunterladen
 

Haus Gammelin.

325

ihre Erbportion jährlich mit 100 Thalern verzinsen sollte.Am 13. Sept. 1700 berichtet auch ihrer Schwester MannHans Curd von Halbcrstadt, daßer, sowohl da er des seligenFranz Carl v. Oertzcn Tochter zur Ehe habe, als auch derandern Tochter Wittwe v. Hoben wegen das AllodialgutSchossin besitze". Margarethe Dorothea Wittwe v. Höbe, ge-borne v. Oertzcn, starb am 11. April l7<)5 im Kloster Ruhnohne Erben". In der Kirche zu Ruhn liegt noch ihr Leichcn-stcin, ans welchem unler dem v. örtzenschen Wappen noch dieInschrift steht:

mim mml'.i 1^1 narr vin vvnnrmimonndii: rnarrvn^nnr^ liamrri»'.> vaoi ännr/mr: vvri>vi: van nannnnimoimn .rnna 1635, ansronnnn ^rnna 1705.

39.

Elisabeth Ilse.

1V39 ch 1717.

Gem. HanS Curd v. Halberstadt.

1k72-j-1727.

§. 137. (1. XII.

Die jüngere Tochter des Franz Carl v. Oertzcn ansSchossin und der Margaretha Elisabeth v. Halbcrstadt warElisabeth Ilse v. Oertzen. Sie wird vor dem Jahre 1639geboren sein, da ihr Vater am 20. Oct 1639 sagt, daß erWeib, Kinder und Gesinde" zu ernähren habe, und ihreältere Schwester im I. 1635 geboren war. Sie ward anden Lieutenant Hanö Curd v. Halberstadt vcrheirathet,dessen Verwandtschaft nicht näher angegeben wird.

Dem Franz Carl v. Oertzcn ward im Jahre seines Todes1672 die Vergünstigung zu Theil, daß seinem Lehngute Schossinzu Gunsten seiner Wittwe und seiner beiden Töchter die Eigen-schaft der Allodialität beigelegt ward. Nach dem Tode desFranz Carl v. Oertzen blieb dessen Wittwe mit ihrer jüngerenTochter und deren Mann Hanö Curd v. Halberstadt auf dem