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Schwerinsche Linie.
diese es im I. 1726 an den Geheimen - Rath v. Clausenheimverkaufen mußte. Der setzte v. Bischwang, Christian Heinrich,starb als preußischer Hauptmann unverheirathet am 31.'Jan.1783.
Im Spätsommer des I. I65V starb Jürgen Christophv. Bischwang und hinterließ eine Wittwe und zwei minder-jährige Söhne, Stephan und Cyriacus, von denennoch nach alter Sitte der ältere von dem mütterlichen, derjüngere von dem väterlichen Großvater den Vornamen trug.Am 15. März 1651 berichtete nämlich Dorothea v. Oertzen,daß „ihr seliger Ehewirth Jürgen Christoph v. Bischwang zu„Körchow vor einem halben Jahre durch den zeitlichen Tod„von ihrer Seite gerissen und ihr zwei Söhne", welche späterStephan und Cyriacus genannt werden, hinterlassen habe, die„noch ganz unmündig seien", und bat, da dieselben noch nicht„bevormündert waren, um Befristung von der Ableistung deö„Lehneides, bis sie zu ihren Jahren gekommen" seien. Alsihr dagegen befohlen ward, sich für ihre Kinder Vormünderausznbitten, erklärte sie am 29. Julii 1651, „daß sie sich„gänzlich vorgenommen habe, im Wittwenstande die Zeit ihres„Lebens zu verbleiben", und bat, ihr die Vormundschaft zuübertragen, da ihren Kindern von ihren: verstorbenen Vaterwenig hinterlassen sei und sie ihre Kinder versorgen müsse.Da sie überdies „Niemand zur Uebernahme der Vormundschaft„vermögen konnte", so ward ihr allein am 27. Aug. 165 l dieVormundschaft unter der Bedingung übertragen, daß sie mitHab und Gut für jeden Schaden einzustehen sich verpflichte,was denn auch an: 27. Jan. 1652 geschah.
Ihr „gänzliches Vornehmen, die Zeit ihres Lebenö im„Wittwenstande zu verbleibet:", blieb aber nicht bis zu ihremTode von Bestand. Schon im I. 1652 vcrh ei rathete siesich wieder mit Hartwig von der Lühe ans Berens-hagen, welcher nicht lange vorher seine erste Frau Dorotheav. Bülow verloren hatte, da diese noch an: 19. März 1647lebte. Es ist eine sehr merkwürdige Erscheinung, daß in äl-teren Zeiten, namentlich zur Zeit deö dreißigjährige«: Krieges,rüstige Wittwen, selbst unter sehr ungünstigen Umständen, sich