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2,1 (1860) Vom Jahre 1400 bis zu den Jahren 1600 und 1700
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Haus Gammelin.

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mals noch unmündiger Bruder dereinst Leibeserben hinterlassenwürde. Zur Sicherung des Vertrages ward den beiden Schwe-stern das Gut Schossin verpfändet, auf welchem sie mit ihrenMännern zur Vergewissernng ihrer Ansprüche auch zu wohnenpflegten (vgl. oben S. 299 flgd.). Im I. 1650 wohntewenigstens einer v. Bischwang zu Schossin. Antonii 1647 liehDorothea v. Oertzen, des Jürgen Christoph v. BischwangHausfrau", dem Jürgen v. Lützow ans Lützow und Wöltzow1200 Gulden von ihren Anssteuergeldern, wofür er ihr seineSchäferei zu Pfande setzte. Der Vertrag vom I. 1645 waraber noch nicht bestätigt, als ihr einziger Bruder JoachimHeinrich v. Oertzen auf Schossin in der ersten Hälfte des I.1650 in minderjährigem Alter starb und dadurch das GutSchossin in entferntere Hände kam. Als sein LehnsfolgerFranz Carl v. Oertzen, Vicke's Sohn, der einzige noch lebendemännliche Sproß der ganzen Linie, von dem Gute SchossinBesitz nahm, erhoben die beiden Schwestern v. Oertzen und ihreEhemänner Widerspruch; der Streit ward daher am 8. Julii1650 durch einen Vertrag dahin geschlichtet, daß die Geld-forderungen der Schwestern zwar anerkannt wurden, daß aber,da der Besitz des Gutes zweifelhaft erschien, Franz Carl vor-läufig zwei Drittheile, die Schwestern ein Drittheil des Guteseinnehmen sollten, bis die Sache auf dem Wege des Rechtsentschieden sei; zu gleicher Zeit ward bestimmt, daß die Schwe-stern mit ihren Männern und Kindern ein Haus vor demHofe beziehen und die Einrichtungen dazu möglichst bald ge-troffen werden sollten. So schienen die Umstände für Dorotheav. Oertzen einstweilen geordnet und gesichert zu sein, als sieim Spätsommer desselben Jahres 1650 das Schicksal erlebenmußte, daß ihr Mann Jürgen Christoph v. Bischwang starb.Genau zu derselben Zeit gerieth anch ihre Schwester Mariain Bedrängniß, indem deren Mann Christian v. Bischwangwegen großer Schulden in Folge des Kriegswesens sein GutZühr verkaufen mußte. So ward daö I. 1650 besonders ver-hängnißvoll für die ganze Familie, welche ihre Zuflucht aufdem Gute Schossin finden mnßte. Das Gut Körchow bliebnoch eine Zeit laug im Besitze der Familie v. Bischwang, bis