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Schwerinsche Linie.
36.
Dorothea.
1644—1668.
Gem. 1. Jürgen Christoph v. Bischwang.
1644 1- 1650.
2. Hartwig von der Lnhe.
1652—1668.
tz. 134. ll. XII.
Dorothea v. Oertzen, die jüngste Tochter Stephans vonOertzen auf Schossin, ward mit Jürgen Christoph von Bi-schwang auf Körchow, wahrscheinlich einem Sohne des Cyriacusvon Bischwang, vermählt. Sie brachte ihrem Gemahle „keineandere Baarschaften" mit, als 200«) Gulden Capital, welcheihr Vater dem Magnns v. Lützow geliehen, 1200 Guldenbaar, welche sie selbst au Jürgeu v. Lützow aus Lützow undWöltzow lieh, und 800 Gulden, welche sie aus dem GnteSchossin zu fordern hatte. Sie wird zugleich mit ihrer älter»Schwester Maria im I. 1644 verhcirathet worden sein, dadie Ehemänner der beiden Schwestern am 30. Aug. 1645 ausdrücklich sagen, „daß damals die beiden Schwestern bei dem„verderblichen Kriegswesen erst ausgesteuert" seien, und daDorothea von den bei Magnns v. Lützow ausstehenden 2000Gulden Vrautschatz im I. 1652 achtjährige Zinsen zu fordernhatte. Ihre Verhältnisse waren nach den traurigen Zeitennicht sehr glänzend, da ihr Mann noch am 20. Aug. 1651berichtet, daß „sein Vorwerk und andere ansehnliche Gebäude,„wie auch die Bauerhäuser durch den ungewöhnlichen Sturm„wind und die Kriegsgewalt niedergeworfen und verwüstet, der„Kirchthurm abgebrannt" sei u. s. w. Am 30. Aug. 1615tritt Dorothea v. Oertzen als Gemahlin des Jürgen Christophv. Bischwang auf Körchow bestimmt auf, als ihr und ihrerSchwester Maria Ehemänner nach dem Tode ihres Vaters mitden Vormündern ihres unmündigen Bruders Joachim Heinrichüber ihren noch nicht ausgekehrten Brautschatz einen Vergleichdahin schlössen, daß die rückständige Brautschatzfordernng von5771 Gulden 20 ßl. anerkannt ward, sie sich aber, wie ihreSchwester, mit 4000 Gulden zufrieden erklärte, wenn ihr da-