Haus Fcldberg.
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Ulrich geschenkt erhalten hatte. Nach diesem Berkaufscontractegehörte zu dem halben Gute Goldenbow die Hälfte der seitMenschengedenken dazu gehörenden Höfe und Hufen zu Ballin,Bcrgfcld, Quastenberg und Grammertin, Am 1. Mai1565 aber verkaufte Stellan Wakenitz das Gut Goldenbowwieder an den Herzog Johann Albrecht: nach diesem Verkanfs-contracte hatte das Gut Goldenbow einen Wohnhof mit 6Hufen, 9 Baucrhnfen und 1 Katenstätte und als Pertinenzenl Bauerhof zu Grammertin, l Bauerhos zu Bergfeld,und 4 Bauleute und I Kossäten zu Ballin.
Der Haupttheil der einen Hälfte von Grammertin hieltsich jedoch noch eine Zeit lang im Besitze der letzten Linie desGeschlechts von Feldbcrg. Im I. 1562 wird aber amtlichberichtet: „Henning v. Feldberg ist der letzte vom Ge-schlecht, ihm gehört halb Grammertin."
Die andere Hälfte des Gutes Grammertin gehörteseit alter Zeit der helpter Linie der Familie v. Oertzen ansdem Hause Feldberg. In dem Contracte des Stellan Wake-nitz vom l. Mai 1565 wird ausdrücklich das „Dorf Gram-mertin, da die Oertzen und Fcldbcrge wohnen", ge-nannt. Im I. 1506 hatten „Henning Feldberg und DietrichOertzen zu Grammertin zwei Pferde" nach dem Roßdieust-register zu stellen.
Nachdem Henning v. Feldberg zu Grammertin imI. 1576 wegen großer Verschuldung seinen „Autheil des hal-ben LehnS und Gutes zu Grammertin" dein Joachim Glödeauf Roggcnhagen auf 10 Jahre für 2000 Gulden verpfändethatte, verkaufte er im I. 1598 sein Gut Grammertinerblich für 6000 Gulden an Hans, Lippold, Mathias, Jacob,Detwig Gebrüder und Vettern v. Oertzen. So kam dasganze Gut Grammertin an die Familie v. Oertzen. MitHenning v. Feldberg starb aber diese Familie im ersten Vier-theil des 17. Jahrhunderts völlig aus. Zu Latomns Zeitenum das I. 1614 lebte Henning v. Feldberg noch; Latomnssagt, daß „die Feldbergc in Abnehmen gerathen, alle ihre Güter„in fremde Hände gekommen und zugleich ihr ganz Geschlecht„bis aus einen, so noch lebt, ausgestorben" sei.