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2,1 (1860) Vom Jahre 1400 bis zu den Jahren 1600 und 1700
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Meklenbnrgische Linie.

Dieses Turnier hatte für Meklenburg die Folge, daßwährend desselben die schöne Princessin Katharine, jüngsteSchwester der Herzoge Heinrich und Albrecht, mit dem Her-zoge Heinrich von Sachsen-Freiberg verlobt ward. Schon am5. Julii 1512 ward die Hochzeit zu Freiberg mit großer Prachtgefeiert, und an diesem Feste nahmen auch die Brüder Jasparund Lippold, so wie Mathias v. Oertzen auf Wnstrow Theil.Der Zug ging am 24. Jnnii von Plan über Perleberg, Havel-berg, Brandenburg, Wittenberg, Torgan und Meißen nachFreiberg. Es waren an 40 Vasallen aus den ersten adeligenFamilien des Landes, zum Theil mit ihren Frauen, aufgebotenund diese und die Hofdiener führten 317 gerüstete Pferde mitsich (vgl. Lisch, Maltzan. Nrk. IV, S. 41k flgd.) Aus der Fa-milie v. Oertzen waren Mathias, Jaspar und Lippold, jeder mit5 Pferden, zur Begleitung entboten; in der Reiserechnung fürStallmiethe werden alle drei, oft jeder mit 4 Pferden, genannt;das fünfte Pferd war vielleicht das Frauenpferd oder dasTnrnicrpferd, welches vielleicht allein ging. Unter den 12Frauen, welche zur Begleitung geladen waren, befanden sichauch Jasparö und Lippolds v. Oertzen „Frauen" (vgl. Lisch,Maltzan. Urk. IV, S. 414). Besonders ward Jaspar v.Oertzen, mit Stephan v. Bülow und Jürgen Fineke, zum Tur-nier angesagt sELtiXIUXj und von ihm begehrt, sich in jederWeise dazu zu rüsten. Nach dem Turnierzettel stitXDj waraber Jaspar vom Turnieren abgehalten, jedoch trat sein ge-wandter Bruder Lippold dafür ein. Unter den 12 Turnierernwaren die beiden Herzoge selbst und 5 geborne Meklenburger,die übrigen 5 waren Ausländer in meklenburgischen Diensten.Am 19. Julii langte der Zug in Plan wieder an.

Bald darauf dachte auch der Herzog Heinrich an seineWiedervermählung, welche mit der Prinzessin Helena von derPfalz am 3. Jnnii 1513 zu Wiömar, mit so viel Pracht undmit einem „so herrlichen Turnier und Stechspiel, auf demMarkte zu Wismar", gefeiert ward, daß etwas Aehnliches„vormals in diesen Landen nicht gesehen" war. Der Fürstenund der „Landsassen" Pferde waren „387 von einer Farbe";außerdem waren der Wagenpferde, der Frauen und Jungfrauen