Haus Roggow
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Ereigniß muß in dem Hause eine tief ergreifende Wirkung ge-habt haben, da der Vater einem später gebornen Sohne eben-falls den Namen Hermann gab, so daß Sivert II. zwei Söhnedes Namens Hermann hatte. Denn eben so gewiß es ist, daßSivert II. in der Zeit 1470 -71 einen Sohn Hermann ver-loren hatte, eben so sicher ist es, daß ein anderer Sohn dessel-ben Namens Hermann in? Anfange des 10. Jahrhundertsselbstständig erscheint. Von dem Familienleben Hermanns V.ist nichts bekannt geworden.
Der zweite Sohn des Raths Sivert II. v. Oertzen aufRoggow war Sivert III., welcher mit seinem ältern BruderHermann V. seit dein Jahre 1467 neben dem Vater selbst-ständig zu Roggow wohnte. Er erscheint zuerst am 21. Febr.1407, als er mit seinein Bruder Hermann für den HerzogHeinrich eine Bürgschaft für 160 Goldgulden gegen Jürgenv. Grabow zu Goldberg übernahm sEIDIs. Seit dieser Zeitwird er bis in das Jahr 1482 immer „der junge Sivertv. Oertzen" genannt, um ihn von seinem Vater währenddessen Lebens zu unterscheiden.
Sivert II. entwickelt während seines Lebens eine großeThätigkeit und war, nachdem sein älterer Bruder Hermann um1471 und sein Vater gestorben waren, lange Zeit hindurch dasOberhaupt des Hauses.
In den ersten Jahren seiner Wirksamkeit wohnte Sivert III.zu Roggow sLEUIj und scheint den Herzogen von Meklenburgals Kriegsmann und in auswärtigen Angelegenheitengedient zu haben. Im I. 1467 war er an der Fehde zwischenden Herzogen Heinrich von Schwerin und Ulrich von Stargardbetheiligt und hatte nach dem ersten Vertrage vom 8. Junis
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Sivert III., Knappe.1467—1506.
Z. 52.
<4. IX.