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2,1 (1860) Vom Jahre 1400 bis zu den Jahren 1600 und 1700
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Mcklenbnrgische Linie.

1467 sLlDIVs dabei ein Pferd verloren; am 20. Jan. 1468war er bei der Verhandlung, als Dietrich v. Plessen, dessenGewaltthätigkeit die Veranlassung zu diesem Unfrieden gewesenwar, von den Herzogen von Meklenburg-Schwerin gegen eingroßes Lösegeld ans seiner Gefangenschaft entlassen wards(Dl.VIIj. Nachdem Siverts älterer Bruder Hermann vordem 1. April 1471 gestorben war sOtzDXVj, war Sivert Ul.der älteste Sohn im Hanse Roggow. Am 22. April 1472war Sivert III. bei der Eheberednng zwischen dem jungen Her-zöge Johann von Meklenbnrg und der Herzogin Sophie vonPommern zu Deinmin stzXDXVIIj; die Vermählung kam je-doch nicht zu Stande, da der junge Herzog auf einer Wall-fahrt ins Heilige Land, die er mit seinem Bruder Magnusunternahm, seinen Tod fand: die Braut ward späterhin demBruder des verstorbenen Bräutigams, dem wackern HerzogeMagnus, vermählt. Auch zu dem Bestreben, den HerzogBalthasar von Meklenbnrg zum Bischofsstuhle von Hildesheimzu verhelfen, war Sivert III. thätig. Der junge Herzog Bal-thasar war zwar zum Administrator des Bisthums postulirt,mußte jedoch nach kriegerischen Kämpfe», die sein älterer Bru-der Magnus führte, dem Bisthnme entsagen; bei den kriege-rischen Bewegungen im I. 1473 war sicher auch Sivert III.v. Oertzen betheiligt, da er sich am 26. Julii 1473 für 1000Goldgulden gegen den hildesheimschen Dompropft Eggert vonWenden, der den Herzog zum Stifte befördern wollte, ver-bürgen sollte stzDUXXs. Die Herzoge von Meklenbnrg kamendurch solche Unternehmungen in Geldverlegenheiten und konntenz. B. die von dem Herzoge Johann von Sachsen-Lanenburggeliehenen 1100 lübischen Mark zur Verfallzeit nicht wiederzurückzahlen und mußte sich deshalb am 14. Nov. 1473 aufsneue mit Bürgen verschreiben, unter denen auch Sivertv. Oertzen war stzXDXXIs, welcher sich nach allen diesen An-zeichen lebhaft an den vaterländischen Bewegungen jener Zeitbetheiligte. So viel geht aber ans allen diesen Andeutungenhervor, daß Sivert, selbst im jugendlichen Mannesalter stehend,sich den jungen Herzogen anschloß, während deren Vater Hein-rich „der Dicke" schon schwach und hinfällig ward, auch