Hans Roggow. 23
als der Knappe Buzae Pariis zu Helsing dem Abte des Klo-sters Ebbelholt sjetzt Frcderiksborg) Güter verkaufte sUXUIVj,und am 4. Julii 1421 war er, „Herman von Oertz von Elling",auf dem Landthing von Seeland jLXUVIIIj. Am 15. April1424 war er in Meklenburg und trat mit seinem BruderSivert zuerst iu Meklenburg als Zeuge auf, als Nicolausv. Oertzen auf Gammelin und Kramoushagen Seelenmesseniiu Kloster Rehna mit Hebungen aus dem Dorfe Gr. Eixenstiftete jld.VIIj. Aber im Jahre 1425 war er, „Hermen„van Oertzen", wieder in Dänemark (nach einer Original-Urkunde im Geheimen Archive zu Kopenhagen, nach Mittheilungdes Geheimen Archivars Finu Magnuseu zu Kopenhagen).Späterhin wird er sich wieder ganz nach Meklenburg gewandthaben; denn am 6. Februar 1451 war er im Gefolge derverwittweten Herzogin Kathariue von Meklenburg; in einerRechnung des Amtes Bukow vom Jahre 1430 heißt es: „Dos„mnndggtzes na Unser lenen vrnn'en dgZtzs In lielUinissen.„I)o e;nam nizn viovvo to der VV^smer nnde I>Iell III naelU.„Il6M III s. vor soko de worden Lplite nnde Ilermsnno„van Oert?e." Split war aus einem, wahrscheinlich ausHolstein stammenden, damals in Meklenburg angesessenen ade-ligen Geschlechte, dessen Glieder viel am herzoglich-meklen-burgischen Hofe zu Schwerin dienten; der hier genannte Splitist ohne Zweifel „Hinrik Split", welcher am 25. Jan. 1432des jungen Herzogs Heinrich Erzieher war (Uinrik Lplil,„knape, nnsos sones IiortoZko Uinrikes tuelitmostor").Hermann v. Oertzen erscheint zuletzt am 21. Dec. 1431,als sein Bruder Sivert I. sein Testament für seine erste Pilger-fahrt machte und wird von diesem ausdrücklich Bruder ge-nannt („Uormen van Ortxon mzm drodor") jUUXXXIs.
Nach dieser Zeit kommt Hermann IV. nicht weiter vorund sein Bruder Sivert erscheint als alleiniger Besitzer vonRoggow.
Das Siegel Hermanns an dem Testamente seines Bru-ders vom 21. Dec. 1431 ist rund und hat in einem mitPflugscharen bestreueten Schilde zwei Arme, welche einenRing halten. Dies wird das letzte Mal sein, daß Pflug-