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Meklenburgische Linie.
den zahlreichen Urkunden, welche Sivert II. betreffen, nicht dieRede. Zwar wird nirgends anders, als in der Ahnentafel,ausdrücklich gesagt, daß Sivert II. ein Sohn Sivert's^. sei.Aber da Sivert I. sich in seinem letzten Testamente „Sivertder ältere» („Sxumck cls olclsr») nennt, so läßt sich darausschließen, daß er einen Sohn gleiches Namens hatte. DaSivert II. nun auch lange Zeit hindurch Siverts I. Siegelführte und diesem im Besitze von Roggow folgte, so wird hie-durch diese Annahme noch mehr bestärkt. Zwar wird in derUrkunde vom l. April 1-171 stziUUXVj ein zwischen 1170 und1471 gestorbener Hermann von Oertzen ein Sohn Sivertsvon Oertzen genannt, aber der Vater Sivert wird noch als des..Herzogs tüchtiger Rath und lieber getreuer" bezeichnet, so daßes nicht zu bezweifeln ist, daß dieser Vater Sivert nach diesenAusdrücken damals noch am Leben war und nur Sivert II.sein kann, dieser Hermann also ein früh verstorbener SohnSiverts II. gewesen sein muß. Von diesem Verhältniß wirdweiter unten bei den Kindern Siverts II. die Rede sein. DieKinder Siverts l. waren also:
"vill. 14. Sivert U^15. Eine Tochter?
13.
Hermann IV., Knapste.
1410—1431.
§. 48. e. VII.
Hermann IV. von Oertzen war der jüngere Sohn desKnappen Hermann III. auf Roggow und Bruder des KnappenSivert des Pilgers. Er lebte in seinen jüngeren Jahren inDänemark, wie es scheint auf Seeland. Schon am17. April 1410 war er, „Herman Ortz", Zeuge eines Testa-ments eines B. Jacobs (nach der Mittheilung des GeheimenArchivars Finn Magnusen zu Kopenhagen). Am 21. Dec.4417 war er („llsrmsimus van Osrt^s srmiAel'") Zeuge,