24
Meklenburgische Linie.
scharen auf dein örtzenschen Schilde vorkommen (vgl. Bd. I.,S. l3 und 14).
Von einer Gemahlin und von Kindern Hermanns IV.v. Oertzen ist nirgends die Rede.
14.
Sivert II., Knappe.
1442—1482.
§. 49. (i- VIII.
Sivert II. war der einzige Sohn des Pilgers Sivert I.und folgte ihm im Besitze von Roggow; er erscheint vierzigJahre lang an Thätigkeit und Reichthum ausgezeichnet undgiebt das Bild eines gediegenen, kräftigen Lebens. Er standwohl im jünger?? Mannesalter, als sein Vater im Jahre 1441seine zweite Wallfahrt nach dem Gelobten Lande antrat, undübernahm dessen Güterbesitz und Siegel bis zur erwünschtenHeimkehr. Am 5. Junii 1442 erscheint er zuerst, als desRaths Nicolaus I. v. Oertzen auf Gammclin und Kramons-hagen Wittwe Beke Güter in Gr. Brüsewitz und Kramouö-Hagen veräußerte sELj; wahrscheinlich wirkte er hier alsMitvormund oder Familieurath. Am 7. März 1446 lieh erdem mit der v. örtzenschen Linie Gammelin verwandten We-dege von Züle aus Walsmühlen 165 Mark lübisch sEEIIIj,welche er wahrscheinlich dein meklenbnrgischen JungsrauenklosterEldena cedirte, da die Urkunde hierüber sich unter den Ur-kunden dieses Klosters findet, und an? 24. April 1446 lieh erselbst demselben Kloster 31 Mark lübisch jEEIVj; wahr-scheinlich kam er mit diesen? Kloster durch Mitvormundschaftfür die minderjährigen Kinder des verstorbenen Raths Ni-colaus I. v. Oertzen auf Gammelin in Berührung, da dasKloster in der Nähe der gammeliner Güter lag.
Siverts II. Vater kehrte aus dem Gelobten Lande nichtWieder heim. Im I. 1450 mochte die Familie die sichere