Das noch jetzt blühende Haus.
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Mittelst Patents vom 5. August 179V wurde er als Fähndrich im HessischenGarde-Grenadier,Regiments zu Cassel angestellt, auf welcher militairischenLaufbahn er den Feldzug gegen die Franzosen mitmachte. Hier befand er sichanfänglich in der Defensionslinie am Rhein, nachmals mit diesen Truppenin der Champagne, wo ihn die rothe Ruhr ergriff, deren damalige mangelhafteCur einen langjährigen Nachtheil seiner körperlichen Gesundheit zugefügt hat.Am 2. December 1792 focht er in den Reihen seines Regiments bei derEinnahme von Frankfurt am Main, und am 6. Januar 1793 bei der Einnahnrevon Höchst. Mittelst Patents vom 15. Januar 1793 wurde er im gedachtenGarde-Regiments zum Seconde-Lieutenant befördert, wohnte der Belagerungvon Mainz bei, und gieng im Herbst desselben Jahrs mit dem landgraflichHessischen Hülfseorps nach den Niederlanden, wo er den Feldzug vom Jahre1791 mitmachte. Im Jahre 1795 rückte er mit dem Regiments wieder zurGarnison in Cassel ein, nahm jedoch am 18. September 1797 seinen Abschied.Nachdem er sich nun einige Zeit in Flachstöckheim aufgehalten hatte, begab ersich im Frühjahre 1798 nach Herzberg, um allda mehrere Kenntnisse in derOeconomie und der Forstwissenschaft sich zu erwerben. Hier wurde ihm unterm28. December 1798 der Titel eines Drosten beigelegt.
Im Frühjahre 1800 verließ er Herzberg, wählte Zelle zu seinem Aufent-haltsorte, und vermählte sich am 29. Juni 1802 mit Charlotte WilhelminsDorothee, gebornen Freiin von Marenholz, Tochter des Landraths ChristianOtto Ludewig Freiherrn von Marenholz auf Diekhorst.
Wegen der bevorstehenden französischen Invasion begab er sich im Mai1803 von Zelle auf das von seinem Vater ihm zum Theil abgetretene GutPeine, wo zwar anfänglich Ruhe vor französischer Einquartierung war, inzwi-schen vom Jahre 1806 an ihn desto starker traf, weil Peine auf einer Haupt-Militairstraße lag-
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