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Fünfter Abschnitt.
so wie denn auch das im Jahre 1691 im Druck erschienene spsanluna veri-tatis ew. auch die Behrenssche Behauptung nicht bestätiget, daß er im Jahre1514 bei Abschließung des bekannten Vergleichs mit der Stadt Hildesheimüber das Brauwesen gegenwartig gewesen wäre.
Gewiß ist es aber, daß er nebst seinen Brüdern in das Schuh- undTrutzbündniß getreten ist, welches ein großer Theil der Ritterschaft des StiftsHildesheim mit dem Herzoge Heinrich dem Jüngern von Braunfchweig, Wol-fenbüttelscher Linie, im Jahre 1516 schloß. *) Die Absicht dieses Vereinswar vielleicht nur, um ahnliche Falle, wie Burchard von Salder bei Ablösungder Burg Lauenstein erfahren mußte, von sich abzuwenden, und um erforder,liehen Falls den Bischof von Hildesheim zu nöthigen, sich zur Gestattung derEinlösung der Homburg- und Ebersteinschen Pfandbesitzungen geneigt findenzu lassen, die Herzoglich Braunschweigscher Seits zu mehreren Malen begehrtwar, der Bischof sich aber dazu nicht geneigt erklart hatte. Da inzwischen derBischof in der Vereinigungsurkunde nicht genannt ist, so kann auch eine andereUrsache als Grund vorhanden gewesen seyn.
In der bei Soltau am 28. Juni 1519 stattgefundenen Schlacht istEonrad der Dritte persönlich gegenwärtig gewesen, und scheint auf Seitendes Herzogs Heinrich des Jüngeren gegen den Bischof Johann von Hildesheimgefochten zu haben. Denn in einem Verzeichnisse **) wird er zwischen denKampfgenossen des gedachten Herzogs namentlich genannt; und eine andereNachricht ***) zählt ihn unter den Gefangenen jenes Tages, welche vorge-nannter Herzog in jener Schlacht verlor, ausdrücklich mit auf. Demohngeachtet
SxeciNum verrlnN--elc. in den Beilagen Nr». <>3.
") Bild erbet Samml. ungedr. Urkunden Vd. i. St. «r. x-g. sz.*") Braunschw. Anzeigen cls xzg. zg2.