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Seite über Rebberlah und Lutterloh gefolgt war, auch zwischen Herrmannsburgund Müden bei dem Bokelberge einen Angriff unternommen haben würde, wennnicht das Waffer der Oerze und das Moor daran hinderlich gewesen wären.
Anstatt nun der früheren Absicht gemäß auf Soltau zu gehen, wandtesich dieser feindliche Heerhaufen von Hotzingen nach Stübbekeshorn. Von hiergieng der Zug auf Tobing und Bifpen nach Surbostel über die Böhme nachGrepse und Langelohe, wo sie am Holze, das Wiede genannt, Halt machten,und sich in Schlachtordnung stellten.
Der Herzog Heinrich der Aeltere und der Bischof von Hildesheim mitihren Völkern waren nemlich über Wißendorf, Bostel und Weiger, fernerüber den alten Föhrc bei Soltau, Wiedingen und Elling gerade zu glei-cher Zeit auch bei diesem Holze, die Wiede, eingetroffen, und ein Kampfwar unvermeidlich.
Die Schlacht begann jetzt gegen Mittag am Petrk Pauli Abend, den28. Juni 1519. Der Herzog Heinrich der Aeltere hatte seine Meuterei in dreiHaufen getheilt, jeden Haufen zu etwa 500 Pferden, und damit den Angriffgemacht, obgleich sein Fußvolk noch nicht zur Stelle gekommen war. Ob ernun gleich weniger an Mannschaft gehabt hat, wie seine Gegner: so hat dasGlück dennoch die Schlacht hauptsächlich dadurch für ihn und seine Verbün-deten entschieden, daß gleich im Anfange sein Hinterhalt sich des gegenseitigenGeschützes bemächtiget hatte. Dieß war von dem Herzoge Heinrich demZüngern ganz gegen den Rath Herzogs Erich diesseits des Valenser- oderSatermoors aufgepflanzt, und hatte des Moores halber durch Unterstützunganderer, jenseits des Moores befindlicher Truppen nicht gerettet werden können.Binnen drei Stunden war der Sieg erkämpft, wo der Herzog Erich und derHerzog Wilhelm von Braunschweig nebst 102 Personen vom Adel, welche