Das ältere Hildesheimsche Haus.
133
Haus (§. 3?.), Aschwin und Heinrich (§. 3tz.); ob auch Töchter, darüberfindet man keine Anzeichnung.
§. 34.
Aschwin kömmt nur ein einziges Mal, nemlich im Fehdebriefe vom Jahre1H39 (Nro. 138.) vor, und es ist über seine Schicksale weiter keine Nach-richt vorhanden.
Heinrich ist dagegen mehrmals in den Urkunden seines Vaters mit ange-führt, und erscheint zuletzt in einer Urkunde vom Jahre 1^86 (Nro. 113.),nach welcher er und sein Bruder Hans 300 fl. an seine Vettern Aschwin und.Berthold von Schwicheldt geliehen hat. Wahrscheinlich ist er ohne männlicheDescendenz, und vielleicht unverheirathet verstorben, weil, vom letztgedachtenJahre an, seiner, noch weniger einer Nachkommenschaft oder Witwe von ihm,nicht weiter irgendwo gedacht wird.
§. 35.
Außer demjenigen, wo Hans, Conrads (§. 33.) Sohn, bereits bei denHandlungen seines Vaters und seiner Vettern mit berührt worden, ist vonihm annoch das Folgende zu erzählen.
In der Eigenschaft als Herzoglich Braunschwekgscher Vasall besiegelte erund Ludewig von Germersleben im Jahre 1^62 den Nefutatkonsbrief (Nro. 150.),welchen Albrecht von der Helle zu Gunsten der Stadt Goslar über mehrereLehnsparcelen ausgestellt hatte, die von den Söhnen des Herzogs Erich, denHerzögen Heinrich, Ernst und Albrecht als Lehnsherren relevirten.
Im Jahre 1A79 erscheint er als Hauptmann der Stadt Goslar, wo erund Heinrich von Velcheim in dem Pforthause zu Horneburg (Nro. 151.)einen Waffenstillstand zwischen der Stadt Goslar und Hennig Leveken zu Stande