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(Nachträge und Ergänzungen) Kus — Lind
* Sussevich, A> Fr. I. v., österr. Fcldinarschalllieuteuant,Kommandeur des Leopoldordcns, wurde 1864 mit v. Szamoborin den Frcihcrrnstand erhoben. sA. A. Zeit., Juli 1864.)
Kutschia v. Ccjltoiiac. Der dalmat. Statlhaltercirath K. K.erlangte 1863 den österr. Adel mit v. C-jA. A. Zeit-, Nov. 18634
^amm, W., österr. Hauptmann im 74. Inf. Regiment,wurde 1864 geadelt. sA. A. Zeit., Aug. 1864.)
Lang. Die Uebertragung des Freihcrrnstandes des österr.Feldmarschalllieutenants Frhrn. A. v. L. auf seinen AdoptivsohnG. v. L., k. k. Oberlieutenant, wurde 1864 gestattet.fA. A. Zeit., April 1864)
Laiigcnbcck, Dr., geh. Medizinalrath, Generalarzt der prcuß.Armee, wurde 1864 in den preuß. Adelstand erhoben.
^Leipziger illustr. Zeit. v. 3. Sept. t864. Nr. 1105.)
Langer v. Lannspcrg. Der kais. österr. Rath u. Administrators.A. L. wurde 1863 mit obigem Beinamen in den Adelstand erhoben.fA. A. Zeit., Aug. 1863.1
La Tour c» Voivre, eine gräfliche, in Oesterreich undNeapel angesessene und aus Lothringen stammende Familie.Der Chevalier Seigncur de la Tour cn Voivre, Schuzherr derStadt Harcville, befand sich schon 1247 im Besitze des Schlossesund Lehens La Tour en Voivre. Johann I. verkaufte um1363 die eine Hälfte des Lehens an eine Gräfin v. Salles.Renauld verkaufte, um sich aus einer Gefangenschaft zu befreien,in die er gerathen war, 1433 die andere Hälfte des Lehens. Nuntrennte sich die Familie 1569 in die ältere u. jüngere Linie. AuSder älteren Linie kaufte Franz Karl Graf v. la T. en V. imJahre 1748 die beiden Theile des Lehens wieder zusammen. Einerseiner Söhne wendete sich nach Neapel. Am 2. August 1754wurde der Grafenstand von Lothringen bestätigt u. am 17. April1754 wurden Herrschaft und Majorat La T. en V. zur Graf-schaft erhoben. In Oesterreich wurde der Grafentitel jederzeitanerkannt. Die Glieder der jüngeren Linie standen größtcnthcilsin toskan. und österr. Diensten.
Lalltz, Fr. H., preuß. Major in der 6. Gcnd. Brigade,wurde 1864 geadelt. sA. A. Zeit., Aug. 1864.)
* FaWoöstiiic. Anatole Marquis v. L. war mit einer Freiinv. Cetto, f- am 5. Mai 1848 zu Paris, vermählt. Die Eheblieb ohne Kinder, wonach dieses alle Geschlecht aussterben dürfte.
Als Adoptivsohn wurde ein Hr. v. Valabreque angenom-men, welcher sich 1856 ebenfalls mit einer Frciin v. Cetto ver-mählte.
Layinaii v. Liebenau, ein 1661 in die tiroler Matrikel aufge-nommenes, wahrscheinlich si Edelngeschlccht.jBeschrclb. der Grafschaft Tirol 495 f
st Lcqsscr, Leyser, Leiser. 1. Ein altes, aus Steycrmarkund Kärnthcn stammendes rittcrbürtiges Adelsgeschlccht. Ray-mund Leyser, Ritter, geb. 1239, befand sich bei K. Rudolf I.1278 in der Schlacht wider Ottokar. Von seinen Nachkommenwendeten sich Georg Leyser, Ritter, 1486, und sein SohnKristof L., Ritter, aus Wcinburg, Neuntzen w. 1499 nachOesterreich. Maximilian L., zu Weinburg, Wildon :c.
in Steher und zu Neuntzen in Oesterreich, ein Bruder desv orstehenden Kristof, österr. Kriegsrath unter Maximilian I.,verlor das Erbamt eines Erbfeldzcugmeisters, weil er sich zurevangelisch-lutherischen Religion bekannte. Ferd. Rudolf L., Herrzu Schilteru, Neuntzen, Pühra :c., brachte 1642 die frei-herrliche Würde mit „v. u. zu Cronsegg" auf sein Geschlecht.Die Familie verschwägerte sich stets mit den angesehensten u. edel-sten Häusern des Landes u. bekleidete die vornehmsten Stellen imMilitär und geistlichen Stande. Sie blühte noch in der erstenHälfte des 18. Jahrhunderts; denn Hanns Ludwig Freiherr v. L.wurde 1717 und Hanns Karl, sein Bruder, 1718 geboren. DasStammwappen des Geschlechts zeigte in Schw. 2 g. Halbmonde.Ferd. Kristof Frhr. V.L. hat 1642 das Wappen der ausgestorbenenNützen (in B. ein dreifach g. Hügel mit g. Weinstock und daranhängenden Trauben) seinem Stammwappen einverleibt, und GeorgWilh. Leyser, Frhr. v. u. zu Cronsegg sezte 1663 das Wap-pen der erloschenen Hebenstrcit v. Streitcben auch seinemStammwappen bei.jBucclin III. 122. — Seifert, Stammtafeln Bd. Il.j
2. Es ist sehr ungewiß und höchst zweifelhaft, ob der 1552zu Winnenden in Württemberg gcborne, am 22. Dez. 1596von K. Rudolf II. in den Adelstand erhobene Theologe PolikarpusLeyser zu dem obgenanntcn ritterbürt. Geschlechte gehört, wenner gleich im Diplome das altlehser'sche Wappen erhalten hat.Der Name PolikarpuS kommt auch in dem sorgfältigst ausgear-beiteten altleysser'schen Stammbaume nicht vor. Ein Nachkommedes Polikarpus, Dr. Augustin v. Leyser, kursächs. Hcfrath undProfessor zu Wittenberg, si 1752, erlangte von K. Karl VI.die Bestätigung des alten (nämlich von Polikarpus herkommenden)Adels. Gleiche Bestätigung erhielten von K. Josef II. die BrüderJoh. Gottlicb Leyser, kursächs. Konsistorialrath, und JohannGotthelf L., Kauf- u. Handelsmann zu Leipzig. Deren Nach-kommen blühen in Pommern.
* L.i)ür, L. ». Szärhcgy. Diese Familie gehört zu den ältestenvon Siebenbürgen. Die Ruinen des Stammschlosses sind nochzu Sz-irhegy im gyergyoer Stuhl zu sehen. Das Geschlechttheilte sich in viele Linien, die von den Befizungen ihre Bei-namen führten, aber größtentheils erloschen sind. Basilius L.lebte zur Zeit des Königs Stefan und Aegidius L. war 1345Kapitän des esiker Stuhls, und Franz 1466 Malthcser-Ritter.Franz L. brachte mittels Diplom K. Leopold's I. vom 9. März1762 die gräfl. Würde auf sein Geschlecht, welches nun in einerälteren und einer jüngeren Hauptlinie fortblüht.
Leibih, Fr- W. A-, Avantageur in der ostpreuß. Artillerie-Brigade Nr. 1, wurde 1863 geadelt. sA. A. Zeit., Jan. 1863.)
Lidl, Edle v. Mayenburg, eine 1619 in der tiroler Matrikeleingetragene, wahrscheinlich erloschene Familie.
(Bcschr. der Grafschaft Tirol 496. — Siebmacher I. 43.)
* Lilidcgg, Edle zu Lizzana, fanden 1567 Aufnahme in dertiroler Matrikel.
jBeschr. der Grafschaft Tirol 496. — Siebmacher 1. 27.s
Lindncr, K., österr. Fregattenkapitän, Ritter der eis. Krone,erlangte 1865 den rittcrmäßigen Adel.jA. A. Zeit., Febr. l865.j