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Zoit - Zoll
Z. v. E., wurde wegen Aufnahme der innerösterr. Bergwerke unddes Kommerzes im Jahre 1760 in den Freiherrnstand erhoben.fM. v. M. 95. — v. Hefner, kraincr Adel S, 22. T. 2l.s KraincrLaudleutc 1752. sv. H.s
Zoitfch, s. Zcisch.
Zoilmih, s. Zeit witz.
f Zolchow, Tzolchow, ein ausgestorb. Uckermark. Geschlecht,dessen Stammhans gleichen Namens unweit Prenzlau liegt. Joh.v. Tzolchow war im I. 1330 Bürgermeister zu Prenzlau.
(Grundmaun's Versuch einer Uckermark. Ad. Hist. 56. — Zedier 4.XIII.S. 157. - v. H4
Zolichowslii, ein in Ostpreußen seßhaft gewesenes Geschlecht.Siehe Solichowski. Wappen? so. Ledebur III. 171.s
Zolkiewski, auf Gawlowice in Westpreußen. Wappen:Boncza. sv. Ledebur III. 172.s
Zollcnstcin, ein schles. Geschlecht. Franz v. Z. war 1724k. k. Oberkriegskommissär in Ober- u. Niedcrschlesien. W.?
sv. Lcdcdur III. l7l. — Sinap ll. 1142. — Zedier I.XIII. 233.
- v. H.s
1. Zollcr. Die Patrizier Z., in Memmingen seit dem Jahre1597, erhielten 1666 ein neues Diplom, sowie Johann Ulrich undGeorg Will). Z. am 21. Nov. 1722 ein Adelsdiplom von KaiserKarl VI. Sie sollen von den Marschallen, gen. Z., abstammen.Alexander Z. erlangte 1571 den Neichöadelstand. Ob solcher zudem vorstehenden Geschlechte oder zu dem lothringcn'schen gehörte,kann man nicht bestimmen.
sv. Hefner, baycr. Adel S- 125. T- 155. — v. Lang 366. — Sieb-machcr V. 268. — v. H.s
Wappen: In B. zwei über's Kreuz gelegte Degen; oben undunten je ein s. Stern.
2. Zollcr, aus Deutsch-Lothringen stammend. K. Leopoldcrtheilte dieser Familie im I. 1674 ein Freiherrndiplvm, das aberverloren gegangen ist. Wappen: In B. ein g. Sparren; untenein s. Adler, ober dem Sparren zwei g. Doppelkreuze.
(Kncschke, Wappen I. — v. Lang 273 u. f. — Bayer. Wppb. IV. 54.
— v. Hefner, bayer. Adel S. 65. T. 70. — Taschcnb. der frhrl. Hauseraus 1359. — v. H.s
3. Zoller. Michael Z., Tuchlaubenverwandter zu Wien, undsein Vetter, der Lieut. Jakob Z., wurden im I. 1721 geadelt.
sM. v. M. 292. - v. H.s
4. Zoller. Der Advokat Joh. Z. in Wien wurde im Jahre1752 geadelt. sM. v. M., Erg. 501. — v. H.s
5. -s Zollcr v. Zollcrshauscn. Jakob Z. erhielt 1559 ein Wappenund die Erlaubniß, sich v. Zollcrshauscn zu schreiben. Er-loschen 1775.
sR. T. A. R. — v. Hefner, tiroler Adel S. 20. T. 23.s
Zollcr». Im Oesterreichischen (zu Wien) befindet sicheine gräfliche Familie v. Z., welche das Wappen der Fürsten vonHohenzollern führt. Ob solche von diesem Fürstenhause ab-stammt, kann man nicht angeben. sTaschcnb. der gräfl. Häuserauf 1844 u. f.s Desgleichen befand sich 1796 ein Josef v. Z. alsAccessist bei dem Stadt-Wiener Taxamte.
Zollcrndors, s. Zoll mann.
Zollfeld, s. Kwardo v. Z.
Zollhcim, s. Lasscx.
Zollickoscr, Zollickhofer, Zollikofcr, ». Altcnklingcn, eine alteursprünglich schweizer Familie, die sich auch in Schlesien undzu Wien, ingleichcn in Kostnitz verbreitet hat und im I. 907
schon vorkommt. Als Patrizier zu Kostnitz erscheinen sie zuerstim I. 1365.
IBucclin, German, sacr. et Prof. IV. 308. — Sinap I. 1085. 11.371.1142. — Gauhc I. 2239. — König I. 1012. — Siebmacher I. 201.n. 15. 102. n. 14. III. 179. n. 12. - Zedler I^XIll. 282-94. - v. H.
— v. Zedlitz. - v. Ledebur III. 172. 362.s
Zollin. Im preuß. Heere kommen Offiziere v. Z. vor. W.?
sv. Ledebur III. 172.s
Zollio, österr.-italienisch. Hicronimus v. Z. war 1835Kontrolor beim Seesanitätsmagistrat zu Venedig.
Zollitfch, ein böhm. Geschlecht, auS dem Rudolf Leopoldv. Z. am 12. Dez. 1691 in den böhm. Ritterstand erhoben wurde.
sRedel's sehcnsw. Prag 128. — Zedier I^XIII. 296. — v. H.s
Zollmann ». Zollcrndors. Wolfgang Z., böhm. Gubernial-Sekretär, wurde im Jahre 1813 mit v. Zoller ndorf in denNitterstand erhoben. sM. v. M., Erg. 229. — v. H .s
Zöllner, Zolner, Zöllner. Dieses Namens sind auch mehrereadliche Familien in Deutschland bekannt, und zwar meistens mitBeinamen.
1. Zöllner. In Oesterreich und Steyermark blüht eineadliche, dann freiherrliche, nachher gräfliche Familie, die sich zu-weilen auch Z. Freiherren v. Mcisenberg, Maisenberg undWassenberg geschrieben haben. W.: 1. und 4. Feld getheilt;oben in B. ein g. Halbmond, unten in S. drei r. Pfähle; 2. u.3. Feld in G. zwei Flügel.
sSpangenberg's Adelsspiegel II. 22l. — Gauhc I. 2239. — Allgem.histor. Lerikon- — Hübncr III. Taf. 739. 844. 890. 974. — Prevenhueber,Annal. Styrens. p. 112. 123. — Zedler I.XIII. 299—301. — SchmutzIV. 439 u. f. — Siebmachcr II. 44. n. 2. — v. H.s
2. Zollner, ein Nürnberg. Patriziergeschlecht. sSiebmacherII. 153. n. 5.s Wappen: Durch einen schmalen r. Balken getheilt;oben in G. ein wachsender schw. Löwe, unten in S. ein schwarzerKopf. Dieses Geschlecht ist von einem andern nürnberger Stadt-Geschlechte ganz verschieden, sv- H.s
3. Zöllner, ein Nürnberg, ehrbares Geschlecht, dessen Wap-pen von dem der nürnberger Patrizier ganz verschieden ist, wiedenn dieses, sowie alle anderen, die Siebmacher von den Z. hat,auch von dem der schweizerischen abweicht, das er, III. 180. n. 8,in G. eine Traube, beibringt, sv. H.s
4. Zöllner v. Dirkenscld. Diese haben mit den Z. v. Nothen-stcin fast einerlei Wappen, und wahrscheinlich sind sie eine Reben-Linie derselben. Wappen: In S. drei aufgerichtete r. Beile.
fSalver 303. — v. Mcding II. n. 993. — Tyroff 184. — v. H.s
5. Zöllner v. Brandt usm (aus dem), eine frank. Familie, diein dem ehemal. Ritterkanton Gebürg begütert war und ihrenNamen von dem von K. Karl IV. im I. 1364 mit vielen Frei-heiten und Vorrechten privilegirten Hof „zum Brandt", der inder Residenzstadt Bamberg liegt, erhalten hat. Heinrich Z.,der im I. 1260 schon bekannt ist, war der Stammvater diesesGeschlechts. sHist. Nachr. von Nürnberg 199. — König II. 742. —Siebmachcr I. 107. n. 12. V. 100. n. 7. — Hönn's koburg. ChronikI. 56. — v. Meding II. n. 994. — Biedermann, Geb. Tab. 235 —92.
— Zedler I.XIII. 302-9. — v. Ledebur III. I72-s W.: Getheiltdurch einen schmalen r. Balken; oben in G. ein wachsender rotherLöwe; unten in G. ein x. oder schw. Kopf. sv. H.s
6. Zollner v. der Hallliurg, eine uralte fränkische u. rhe in-ländische Familie, die im I. 1640 mit Joh. Friedrich Z. v. derH. ausgestorben sein soll, wie von v. Hattstein u. Estor behauptet