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Zischln Der Lieut. Joh. Maximilian Z. wurde im I. 1735in den Reichs- und im I. 1747 iu den böhm. Rittcrstand er-hoben. sM. v. M,, Erg. 228. - v. H.s
Zischka v. TroZiau. Joh. Maximilian Z., fürstlich licht eil-st ei n'schcr Wirthschaftsrath, wurde im I. 1735 mit v. T. iu denRcichSadelstaud erhoben. sM. v. M,, Erg. 501. — v. H .s
Ziska, Zisska, Ziscka, Zisa, ein adlicheS, aber unbemitteltesGeschlecht zu Trocznova (Trautcnau). Die Familie ist ver-schieden von dem böhm. Geschlcchte v. Schischka. Joh. v. T. warein berühmter Husitcngeneral in Böhmen im 15. Jahrh. undbekam den Namen Z., was böhmisch „einäugig" heißt, weil er einAuge verlor und sich selbst also unterschrieb.
sBalbin, Epitaf. rcr. Bohcm. Lib. 4. c. 5. p. 43l. c. 9. p. 455. 465. —Zedier 9XII. t565 —82. — Gauhe II. 1918. - v. H.s
Ziskaberg. Der Grenadier David Krauel erhielt für seineTapferkeit bei der Erstürmung von Prag am 17. Okt. 1744 denpreuß. Adelstand mit dem Namen v. Z. fv. HI
Zitkouiskis v. Sciiiessovu, ungarisch. Stefan v. Z. befand sich1796 unter den ungar. Truchscssen zu Wien. Ludwig v. Z.war Accessist bei der k. k. Staatshauptbuchhaltuug in camcralibus.fWicucr Adreßbuch v. 1796.s
Zilschls v. ZnoriM. Der böhm. AppellationSrath Joh. KarlZ. v. Z. wurde im I. 1798 in den böhm. Nitterstand erhoben.sZcdler 19X11. 1595. - v. H,f
Ml, s- ZichY-
Zitslhq, ein böhm. ritterl. Geschlecht, das aus den Zischyin Ungarn entsprossen zu sein scheint.
sRcdel's scheusw. Prag 128. - Zedier UXII. 1596. — v. H .sZittkowsky, ungarisch. Karl v. Z. war 1857 k. k. österr.Kriegskanzlist iu Wien.
Zihcwih, s- Zibzewitz.
Zihwitz, Zibzewitz, Zizwiz, Zitzewitz, Zittwitz, Cicewiz, einealte pommer'sche Familie, die später im Mecklenburg'schcnund in Schlesien seßhaft war. Ihr Stammhaus gleichen Na-mens liegt im Kreise Stolpe in Pommern. Sie kommt daselbstim I. 1590 vor.
sBagmihl III. T. 38. — v. Ledebur III. 170. 362. — v. H. -Kneschke, Wappen III. Abcl's preuß. geogr. Anh. 18. 34. 38. —Gauhe I. 2236—38. - Sinap II. 1141. — König I. 663. 683. 684.689. — Falkcn'S Entwurf einer Hist. Corb. dipl. 118. — Micrälius,Pommer!. VI. 390. 548. — Sicbmacher V. 72. n. 4. 167. u. 10. —Zedier 9XII. 1847-50. - v. Meding III. n. 993. — v. Zedlitz.s
Ziulloch v. Lilicnscls, österreichisch. Joh. Z. v. L. stand1857 als Hauptmann im 5. k. k. Jägerbataillon.
Ziokoviö, kroatisch. Theodor v. Z. stand 1857 als Haupt-mann im 2. österr. Grenz-Inf. Regiment.
Zinnni, P., österr. Hofrath bei der Statthaltern in Prag,erlangte 1857 den rittermäßigen Adelstand.sA. A. Zeit, von 1857.s
Ziuiny v. Milnhof. Adalbert Paul Z., zu Prag geboren, inPolen in gräflich sapieha'scheu Diensten, hatte in einer recht-mäßigen, aber geheimen Ehe mit der Fürstin Sapieha aufFreyhahu gelebt, und war 1756 von der Kaiserin Maria The-resia mit v. L. in den Adelstand erhoben worden, welche ErhebungKönig Friedrich II. von Preußen 1763 anerkannte. Aus dieserEhe gingen zwei Söhne hervor, wovon der ältere, Joachim AntonJgnaz Franz Xaver, geb. 1755, den Namen v. Zwobitzki, undder jüngere, Johann Nepomuk Anton Jgnaz, geboren 1757, den
Namen v. Adelstcin annahm. Beide erhielten 1775 von KönigFriedrich II. von Preußen ein Legitimationspatent ihres adlichenStandes; sie hießen nun v. Lilienhof-Adelstein und v. L>-Zwobitzki.sv. Zedlitz. — M. v. M. 292. — v. H.s
Zlatorovich. Der Drcissiger (Rathshcrr) zu Samobar,Georg Goldschmidt, wurde 1829 unter dem Namen Z. in denungarischen Adelstand erhoben. sM. S.j
Zlobnicke, auf Chelmonic iu Westprenßcn. W.: Poray.sv. Ledebur III. I7l.s
Iloffeg, Zlose, Slos, Schlösser, Z.-Czapicw ski, ein inWestprcußeu und in Pommern ansässiges Geschlecht. W.:Oslo ja. sv. Ledebur III. 179.j
Zlotck, auf Polczen in Hinterpommern. W.: Topor.sv. Ledebur III. 170.s
Zlotnicki, im Großherzogthum Posen begütert. Wappen:Nowina. sv. Ledebur III. 179. 362.s
Zmcskol v. Domanovih, ungarisch. Nikolaus Z. v. D. war1796 Hofkonzipist bei der ungar. Kanzlei iu Wien.sWicncr Adreßbuch von 1796.s
Zmichomski, eine im Großherzogthum Posen angesessene Fa-milie. Wappen: Prawdzic. sv. Ledebur III. 179.^j
Zmistwsiu, ZmicwSki, v. Natterfeld-Z., in Ostpreußenseßhaft. Wappen: Siepowron. sv. Ledebur III. 179sjZmuda, Z. v. Gostkowski und T^cbiatowski, s. Schmu de.Zinisslomsky, ein schles. Geschlecht. W.: Swinka.sv. Ledebur III. I70.s
Zuoimuierth, s. Prakisch.
Znauiecki, ein in Ostpreußen begütertes Geschlecht. W.:Lubicz. sv. Ledebur III. 179.^
Zniouisky v. Korkinic und Cholowitz, ein in Böhmen ange-sessenes adlicheö Geschlecht. sCalcnd. S. Adalb. — Redel's sehensw.Prag 128. - Zedier XIAII. 17.sZnochu, s. Zitschts.
1 ZnoiM von Falkcnstcin, auch Zavisius v. Uoscnbcrg zu Znaimin Böhmen, aus dem Geschlcchte des Fürsten Ursini v. Rosen-berg, nahm König Primislaus' III. Wittwe im Jahre 1289 zurGemahlin und erzeugte einen Sohn Johann, der König Stefan'svon Ungarn Tochter heurathete.sZedler XXIII. 18. - v. H .s
Zobota, eine alte schles. Familie, die im I. 1339 vorkommt.sSinap I. 288. - Zedier XXIII. 1088. — v. H.s
1. Zobel. Einige schrieben sich mit den Beinamen v. Gut-tenberg, v. Giebel st adt, Zobel stein, welches blos beson-dere Zweige dieses Geschlechts sind, das schon im Jahre 1137 aufden Turnieren zu Ingelheim vorkommt. Sie hatten das Unter-Kämmereramt im Stifte Würzburg, wo auch das SchloßZobel oder Zobelstein liegt, von dem Salver, S. 422, sagt,daß Gauhe Unrecht habe, wenn er es für ihr Stammhaus hielte,da die vor 399 Jahren erloschene Familie v. Zobelstein solchesbesessen und sich davon geschrieben habe. Die beiden Linien diesesfreiherrl. Geschlechts, die giebelstädter und die giebelstädt-dorstädter, haben in Bayern ihr Baronat durch Lehnbriefenachgewiesen und sind am 18. Okt. 1818 immatrikulirt. NikolausFriedrich v. Z., der vereinigten Niederlande Generalmajor undKommandant zu Ma stricht, wurde 1665 in den Freiherrnstand