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Zun — Zin
Kaiser Karl's bei Tunis und an andern Orten in Algier helden-müthig bewiesen, wurde von Kaiser Rudolf II. am 8. Jan. 1598in den Adelstand erhoben.
sDorst. allgem. Wppb. I. 94. - v. Zedlitz. - Tyroff l. 237. -v. Ledebur III. 169. — Gauhe II. 1333. — Zedier I-XIl. 724—26. —Sicbmacher III. 92. n. 12. — v. H)
2. Zimmermann. Die Gebrüder Z. erhielten 1560 adlichcWappeubesscrung. sN. T- A. R.)
3. Zimmermann. Der Gutsbesizcr Kristof Adam Z. wurdeam 27. Jan. 1710 in den böhm. Ritterstaud erhoben.
sM. v. M., Erg. 228. - v. H.)
4. Zimmermann. Der Oberstlicut. Georg v. Z. erhielt am29. Juni 1733 die Bestätigung des ReichsadclstandeS. sM. v. M.,Erg. 500.) Es ist übrigens ungewiß, ob Georg v. Z. von derschlcs. Familie abstammt, oder von Kristof Adam Z. Lezterc Ab-stammung ist wahrscheinlicher. Der Adclöbrief von 1733 (nichtBestätigung) wurde in der zu Leipzig am 12. Febr. 1855 abge-haltenen Büchervcrsteigcrung öffentlich verkauft. sAmtl. Verz. vonT. O. Weigel S. 200.) Die Familie war früher in Schlesienund 1811 noch im Brandenburg'schen angesessen, sv. LedeburIII. 169. n. II.) Wappen: In B. ein mit einem Stabe bewaff-neter geharnischter Arm. sv. H.)
5. Zimmermann. Georg Friedrich Z., Stabsrittmcistcr despreuß. Hus.Negimcntö „v. Eben", wurde am 15. Dez. 1786geadelt, sv. Zedlitz.) Wappen: In S. ein r. Querbalken, über-deckt von einem g. Anker, sv. Ledebur III. 169. n. III. — v. H.)
6. Zimmermann, Joh. Andreas, fürstl. ötting. Kousistorial-Rath, wurde 1792 geadelt. sN. T. A. R.)
7. Zimmermann, Karl Paul, erhielt 1793 ein R. Adelsdiplom.
sR. T. A. R.)
8. Zimmermann, Paul Friedrich, ein sächs. Unteroffizier,wnrde 1794 vom Kaiser in den Adclstand erhoben. Es ist dieseswahrscheinlich der im v. zcdlitz'schen Adelslerikon erwähnte nach-herigc sächs. Oberst.
9. Zimmermann. Der im I. 1815 verstorbene Hofrath undProfessor zu Braun schweig, Eberhard August Wilhelm Z.,wurde am 19. Febr. 1796 in den Reichsadclstand erhoben. W. ?
sBraunschwcig. Anz. v. I. 1796. — v. Wolframitz, Verz. — Lndersen'sSammlung. — v. Ledebur III. 169. n. 5. — v. H)
10. Zimmermann, Ferdinand, Professor zu Wien, wurde1826 in den ungar. Adelstand erhoben. sE. S.)
11. Zimmermann, I., kais. österr. KabinetSsekretär, erlangte1858 den rittcrmäßigcn Adel. sA. A. Zeit., März 1858.)
12- Zimmermann v. Ehrenhauscn. Johann Kajetan Z., ober-öste rr. Gubernialsekretär und Haupttarator, wurde im I. 1788mit v. E. geadelt. sM. v. M., Erg. 561. — v. H.)
13. Zimmermann v. Rehungen. Die drei Brüder Joh. KarlDavid, Joh. Friedrich und Adolf Friedrich Wilhelm Z. wurden1801 mit obigem Beinamen geadelt. sR. T. A. R.)
Zimmermann v. Ciesiclski, f. Ciesielski.
)- Zimmern, Zimmer, Simmern, Simmer, eine p ommer'sche,fchlesischc, meißnische u. hessische Familie, die aus Pom-mern stammen soll, im 16. Jahrh. zuerst vorkommt u. zum Theilfrcihcrrlich ist. Im I. 1647 erloschen. W.: In Schw. und R.gespalten; in jedem Thcilc ein gestürztes Gcmshorn wechs. Farbe.
(König I. II. III. auf verschiedenen Tafeln. — Gauhe II. 1631. —Schöttgcn'S dipl. Nachlese der Hist. von Obersachsen V. 83. — Sicb-
macher l. 161. n. 12. III. l7l. n. 6. — Zedier UXIl. 764 u. f. —Sinap I. I0l2. — Salvcr 2ll. — v. Dreihaupt, Taf. Xllll. — v. H.
— v. Ledebur III. 169.)
Zimmern, s. Zimbern.
)- Zinek, eine adliche und zum Theil frciherrliche Familie inSachsen, im Qucrfurt'schen und Mansfeld'schen, welchedie Salzgüter „zum Palmbaum" und „braunen Roß", sowie die ^Rittergüter Witgersdorf, Gatterstädt und Osm anns-6 . Dleben in Sachsen besaß, auch Erbpfänner zu Staßfurt war.Sie ist wahrscheinlich erloschen, sv. Meding I. n. 995. — v. NcchlritzVII. 92. — Wurm 6. Siehe Wurmb v. Zink. — v. Ledebur III. 169.)Wappen: In S. das Gehirn nebst Stirnhaut eines Stieres, rothmit s. Spizc der Hörner.
Zinck, s. Wurmb v. Zinck.
Zinckcn. Dem Artillerieobcrstlicut. Z. wurde am 5. April1804 ein preuß. Adelsdiplom crthcilt. Seßhaft ans Nadrauin Ostpreußen. Wappen: In B. ein belaubter, mit g. Früchten )prangender gr. Lorbeerzweig.
sPreuß. Wppb. IV. I6l>. — v. Zedlitz. — v. Ledebur III. 169. —
— v. H. — Kneschke, Wappen I.)
Ziiicsi. Der Wechsler Joh. Franz v. Z. in Wien wurde imJahre 1715 in den Nittcrstand erhoben.sM. v. M., Erg. 228. — v. H.)
Zindt v. Kcnhingcn, Zündt, eine freiherrliche, im Jahre 1450zuerst vorkommende Familie in Schwaben, aus welcher der kur-fürstliche Kämmerer, Hofrath :c. Hauns Konrad v. Z. am 6. Mai1686 vom Kurf. Mar. Emanuel in den Frcihcrrnstand erhobenwurde. sBucclin, stemmat. I. 347. — v. Hattstcin III. Suppl. 162. —Bürgermeister, vom schwäb. Adel. — Gauhe I. 2232. — v. Lang 275.
— Zedier I-X1I. 862-67. — v. Hefner, bayer. Adel S. 65. T. 70. -Bayer. Wppb. IV. 53. — Kneschke, Wappen IV. — v. H.)
1. Zingcl, ein altes, wahrscheinlich ausgestorbenes Patrizier-Geschlecht, das im I. 1435 zu Nürnberg im Rathsbuchc zuerstvorkommt. sHist. Nachr. von Nürnberg 2l8. — Zedier I.XII. 863. —Siebmacher II. 76. n- 4. 158. n. 8. — p. H.)
2. Zingcl, ein preuß. Geschlecht.
sAbel's preuß. geogr. Anh., gen. der Rittersaal, 18. — Zedier b,XII.S. 868. - v. H.)
Zingris v. u. zum Freisrnthvrm. Dominik Z. v. u. z. F., geh.Rath und ob er österr. Kammerpräsident, wurde im I. 1708 inden Freiherrnstand erhoben.sM. v. M., Erg. 116. — v. H.)
-s Zink)» Stech < besaßen die Hofmark Luzmanstein (Ober-Pfalz) circa 1550. sO. S.)
Zinke. Die Brüder Joh. Michael und Anton Alexander Z.wurden im I. 1804 in den galiz. Adelstand erhoben.
sv. Hcfner, galiz. Adel S. 32. T. 36. - M. v. M.. Erg. 501. -v. H.)
Zinkcnthal, s. Waykarth.
-s Zinne, ein pommer'sches Geschlecht, das schon im Jahre1609 mit Tidens v. der Z. ausgestorben ist.
sMicrälius IV. 27. - Zedier 0XII. 941. — Bagmihl V. 51.v. Ledebur III. 169. — v. H.)
1 Zinnrbcrg, Zinnenberg, ein freiherrliches, unter dem altentiroler Landschaftsstande bekanntes Geschlecht. Vielleicht einerleimit Zinneburg?
(Brandis, tiroler Adler. — Hübner III. T. 928. — Zedier I-XIl.S. 941. — Gauhe I. 2232. — v. H.)