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Zeitz - Zel
f- Zcijsbcrg, Zcisberg, Czeisberg, Zeiskcnberg, ein altes schlcs.Geschlecht. Im I. 1368 war Nikol. v. Z. Burggraf zu Steinau.
fSinap I. 1074. — Lucä, schles. Denkwürdigk. 1179- — Zedier llXI.S. 723. - v. H.f
Zcifskcr, ein schles. Geschlecht im B res lau'scheu.s He ncl 775.'— Sinap II. 1128. - Zedier I .XI. 724. — v. H .f-s Zcitcrn, ein ehedem in Ostpreußen seßhaft gewesenesGeschlecht. Wappen? sv. Ledebur III. 162.f
ch Zcitfch, Zeutsch, Zeuzsck, Zeitzsch. Zoitsch, eine thürin-gen'sche, meißnische u. sächs. Familie, aus welcher im Jahre1229 Heinr. v. Z. als des DeutschordenS Spittler in Preußenvorkommt. Im A. A. d. D. von 1819, Nr. 69, wurde gefragt:ob von der Familie v- Z-, aus welcher die Großmutter der Kai-serin Katharina II. von Nußland Gemahlin des Fürsten JohannLudwig von Anhalt-Zerbst gewesen, noch ein Zweig blühe, esist aber nicht darauf geantwortet worden. Dieser Fürst vermähltesich mit ihr im I. 1687 und sie gebar ihm 5 Söhne u. 2 Töchter.Sie selbst wurde am 7. Jan. 1698 in den Reichsfürstenstand er-hoben, starb aber am 17. Mai 1699. Die Familie ist erloschen.fGauhe I. 2217 n. f. — Hübner I. Tab. 239. — Zedier Ü,XI. 838 u. f.
— Siebmacher I. 143. n. 9. — Möller's Denkwürdigk. 211. — v. H.
— Kneschke, Wappen IV. 466.f
Zclasinsln, ein schon seit langer Zeit inPommern ansässigesGeschlecht. Sein Stammhaus scheint das 2 Meilen von Laucn-burg gelegene Dorf Zelassen zu sein, da mehrere Theile imBesize der Familie waren und noch sind. Der Name findet sichoft auch Selazinski geschrieben.
sv. Zedlitz. — v. Ledebur II. 439. III. 343. — Siebmacher V. 159,unter dem Namen Sellosen.f
Zclcchomski, galizisch. Basilius Ritter v. Z. war 1835Rath beim Konsistorium zu Przemysl-Zclcghin, s- Selig.
Zclenka v. Storchcnfeld. Der Krcissekretär Jgnaz Z. wurdeim I. 1755 mit v. S. in den Ritterstand erhoben.sKneschke, Wappen III. — M. v. M., Erg. 227. — v. H.fZclc »slu>. Franz Edler v. Z. wurde im Jahre 1891 in dengaliz. Grafenstand erhoben. Die Familie ist auch im Poscn'-schen ansässig. W.: Trach. fv. Ledebur III. 162. — v. Hefner,galiz. Adel S. 32.f W.: Ciol e k. fM. v. M., Erg. 38. — v. H.f
Zcletzky, eine schles. Familie, welche sich aus dem HausePodzeuitz im Troppau'schcn schreibt. Am 13. Juli 1796 er-langten die v. S. den Freiherrn- und 1779 den Grafcnstand.
sv. Ledebur III. 162. — Sinap II. 1116. 1128. — Zedier llXI.S. 1131. - v. H.f
Zclcmski, eine alte adliche Familie in Westpreußesn undPommern. In lcztcrcr Provinz besizt das Geschlecht gegen-wärtig Buckavin, Osseck und Schimmcrwitz im KreiseLauemburg - Buttow. sv. Zedlitz.) Wappen: Gowinski.Ein anderes auch in Wcstpreußen seßhaftes Geschlecht v. Z.führt das Wappen Dolcnga. sv. Ledebur III. 162. 362.f
Zclinka, österreichisch. Johann Ritter v. Z. war 1835Domherr zu Brünn.
Zclislauiski, ein im Poscn'schen seßhaftes Geschlecht. W.:Pilawa. sv. Ledebur III. 162.)
5 Mlmig, s- Zalta, Zeicking, Zelckhing, Zelkhing, eine zuAnfang des 18- Jahrhunderts ausgestorbene, seit dem Anfangedes 16. Jahrhunderts frhrl. Familie im Oesterreichischen, dievon dem am Ende deö 12. Jahrhunderts lebenden Ottomar
v. Schlicrbach am Rhein, wo auch deren gleichnamigesStammschloß liegt, herstammt- Den Namen Z. nahmen sie vomSchlosse u. der Herrschaft Z. in Unter öfter reich an.
sBucelin, stemmat. T. I. P. III. — Gauhe I. 2218. — Spener, Hist.insign. p. 573. Tab. 25. — Prevmhuebcr, Aunal. Styr. 129. 370. —Sinap II. 236. 292. — Hübner II. Taf. 566. III. Taf. 670 u. m. —Zedier I5XI. 1033 — 38. — v. Meding II. n. 990. — Hartmann'sSammlung. — Siebmacher l. 20. u. 8. — v. H.f
1. Zell, Andreas Benedikt, Dr. d. R. und Stadtrath inBiberach, wurde 1753 geadelt. sR. T. A. R.f
2. Zell, Samuel Kristian Augustin, Amtmann der Reichs -Stadt Biberach, wurde 1791 geadelt. sR.T. A. R.f
3. Zell, Zeller, v. Grcisciycll. Der fürstlich passan'scheKastner beim Domkapitel, Joh. Peter Z., wurde 1764 mit v. G.geadelt. sR. T. A. R.f
1. Zelter v. Ettmaunsdors, Kristof Heinrich, bamberg. Ge-sandter zu Regensburg, erhielt um's I. 1699 ein Freiherrn -Diplom. sR. T. A. R.f Vielleicht gehörte derselbe zum Gcschlechteder Z. v. Leudersdorf?
2. si Zelter v. Leudersdorf, eine schon im 17. Jahrh. freiherrlicheFamilie in Bayern, Schwaben und Oesterreich, derenordentliche Stammreihe mit Georg, der im I. 1422 gelebt hat,anfängt. sBucelin^ German, stemmat. III. 263. — Seifert'« Ahncnt.der v. Memming. — Gauhe I. 2218. — Sinap II. 432. — HübnerIII. T. 763. — Pfeffinger, Hist. des H. Braunschweig III. 786. —Prcvenhueber, Annal. Styr. 217. 218. 371. 373. — Zedier 15X1. 1094u. f. — Siebmacher III. 113. n. 7. — Fahne II. 207. — v. H.f
3. si Zcllcr v. Zcllcndcrg. Simon Z., Leibkirurg u. Gcburts-Helfer im allgem. Krankenhause, wurde im I. 1892 mit „Edlervon Zcllenberg" geadelt. fM. v. M. 291. — v. H .f
f- 4. Zcllcr v. Zcllcrcit. Schild getheilt, unten 2. 1 Ballen.Altes bayer. Geschlecht, im 17. Jahrh. st. sO. S.f
ZelltMsen, s. Aigner.
Zellin, Melchior Felizian und Franz Karl, Gebrüder, wurden1766 geadelt. sR. T. A. R.f
Zelling, eine in Württemberg lebende und immatrikulirteFamilie. Sie gehörte zu den biberacher Rathsgcschlechtern.
Im Jahre 1787 war Fr. Michael v. Z. Obcramtmann zuAltsch Hausen, der Deutschordenökommende. (Vermuthlich Er-hebung eines Comes palatinuS.)
fv. Hefner, württ. Adel S. 19. T. 25; Erg. Bd. S. 43. - Dorst u.Tyroff, Württemberg. Wappenbücherf
Zcllingcr v. Zcllcnbcrjf. Josef Matth. Z. wurde im I. 1798mit v. Zellcnberg geadelt. fM. v. M., Erg. 499. — v. H.f
Zclliiii. Die Brüder Adam und Demeter Konstantin Z.,griech. Kauflcute, mit ihren Neffen, wurden wegen Handel undinländ. Industrie im I. 1795 mit „Edler von" geadelt.fM. v. M. 291. - v. H.f
Zcllncrc, s. Zollner. — Zcllthol, s. Bari vir.
Zclslowski, v. Iislau-Z., in West Preußen ansässig. W.:Domb. Beschreibung bei v. Ledebur III. 162.
Zclst. K. Leopold I. erhob sub dato Wien, 23. Jan. 1666,die Gemahlin des Grafen Ernst Wilh. zu Bentheim-Tecklen-burg u. Steinfurt, Gertraud v. (wahrscheinlich „van") Z.,Tochter Härtgers v. Z., Richters zu Zelheim in der GrafschaftZütphen, in den R. Grafcnstand. Ob nun gleich in dem Grafen-Diplome von einem uralt-anererbten „und bisher geführten Wappen"gesprochen wird, und man daher dafür halten sollte, daß Gertraud