Zach — Zah
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Beide waren Vettern; sie haben Besiznngen in Posen, Ost-Preußen und in der Oberlausitz,sv. H. — Kneschke, Wappen I.sZechariä v. Lingenthal. Der geh. Rath u. Professor Dr. KarlSalome Z. zu Heidelberg wurde 1842 mit v. L. vom Groß-Herzog von Baden sür sich und seine männl. Erben nach demRechte der Erstgeburt geadelt. Er soll ein nicht unansehnlichesFideikommiß aus seiner Hinterlassenschaft gestiftet haben. Besiz:Groß-Mehlen in der preuß. Provinz Sachsen.
sv. Hesner, sächs. Adel S. 37, unter Lingenthal, T. 42. - Cast,Adelsbuch von Baden. — v. Ledebur III. 150.s
Zachariascicwicz, eine von Preußen geadelte Familie.sPreuß. Wppb. IV. 33. — v. Ledebur III. 150.s
Zachariasicwicz, kroatisch. Franz Zkaver v. Z. war 1835Studicnrektor auf der k. k. Universität zu Lemberg. Vielleichtgehört hierher Felix Z. de Ab garo, welcher 1857 als Oberlieu-tenant im 10. österr. Ulan. Regiment stand.
Zacher v. Ionnenstein. Josef Z., Oberpostamtskontrolor inOesterreich ob der Enns und Postmeister zn Wels, wurdeim I. 1760 mit v. S. geadelt. sM. v. M. 289. — v. HI
st Zachreis aas Markthallen. Eglof Z. lebte 1367, das Ge-schlecht ist 1587 erloschen, sv. Hefner, st bayer. Adel S. 6.j
st Zackt, Freiherren, die in Steh ermark begütert warenund zwischen 1434 und 1630 vorkommen.sSchmutz IV. 4l8. — v. H.sZakora. Wappenbeschreibung, sv. Ledebur III. 150.sjZadorski, eine im Posen'schen und in Ostpreußen vor-kommende Familie. Wappen: Wieniawa.sv. Ledebur III. lölZ.s
Zadow, ein mark. Geschlecht, dessen Stammgut Zadow imdram burger Kreise liegt; auch das Städtchen Neuwedel warin ihrem Besize. sv. Zedlitz. — v. Ledebur III. 150. 360.jj
Zadubsky v. Kchönthal, ein böhm. Geschlecht. Im I. 1745standen mehrere Brüder in kais. Kriegsdiensten.
sRedel's sehenswürd. Prag 128. — Zedier I-X. 1046. — GauheII. 1327. - v. H.s
Zadstk, ein westpreuß. Geschlecht. Jak. v- Z. war 1634Bischof von Kulm. Wappen: Korab.sv. Ledebur III. IZO.s
st Zächcnpcrger zu Offenwang (aus einem Dreiberg ein StrauchErbbeeren, wie Weiler v. Gorazhausen). Ulrich Z. zu O.steht 1490 in der bayer. Landtafel. sO. S.jj
Zacket zu Frida», ein schles. Geschlecht, das im 16. Jahrh.vorkommt. sHübner, Taf. 630. 7lg. 732. 875. — Sluap 1l. 235. -Siebmacher, III. 28. u. 6, schreibt es Zäkhel v. Ridau. — ZedierllX. 1047. — v. H.s
st Zähringc». Diese herzogliche Familie stammt von den altenHerzogen, Grafen und Landgrafen von Elsaß, aus dem Ge-schlechte der Grafen von Haböburg, und der Erste, der mitK. Heinrich's III. Genehmigung den Titel Herzog v. Z. von demvon ihm im Breisgau erbauten Schlosse dieses Namens annahm,hieß Berthold. Sein ältester Sohn gleichen Namens führte denStamm fort, der im I. 1280 erlosch. Die großen Besizungendieses HauscS in Schwaben und in der Schweiz kamen zumThcil an das Reich, theils wurden sie unter die Schwestern deslezteren Herzogs Bcrthold V. getheilt, wodurch die diesen zugefal-lenen Güter in Schwaben in der Folge an Württembergund die in der Schweiz an das habsburg'sche, nachmals an
das österr. Hans kamen. Der Enkel des ersteren Herzogs v. Z.,Hermann, heurathete Judith, die Erbin von Baden, und nanntesich zuerst Markgraf von Baden u. Hochberg.
sBucclin, stemmat. s. ct pros. T. I. P. III. p. St. — Lucä, Fürstens.S. 113 u. f. — Zedier I -X. 1113 — 13. — Hübner I. Taf. 226. II. 448.483. 430. — Tablettes genealogigues des illustr. maisons des Ducsde Zaeriugeu, Marggr. ct Grands Ducs de Bade. 8. Darmst. Heyer ct L.181V. — Suppl.Taselu zu Hübner's gcnealog. Tab. 5. Lief. Kopenhagen,1824. Tab. 115. — Hartmann's Samml. — v. H.s
Zäukcl, Gebrüder, in kais. Kriegsdiensten, wurden 1612 inden Adclstand erhoben. sN. T .A.R.sZafadskq, s. Jcnick.
Zagajcwski, ein im Posen'schen seßhaftes Geschlecht. W.:Pomian. sv. Ledebur III. 150.s
Zagaroto, ein Herzog!. Geschlecht, welches 1682 in den Neichs-Fürstenstand erhoben wurde. sR.T. A.R.s
Zagclaucr v. Zathcimk. Raimund Sebastian Z., äußerer Rathund Bürger in Wien, wurde im I. 1719 mit v. Zalheimbgeadelt. sM. v. M., Erg. 497. — v. H.s
Zagiczck, ein schles. Geschlecht. Paproc, in speculo Morav.p. 447, sagt, daß die Z. aus dem Hause Hoschczialkowiz abstammen.W.: King Iis. Sie sind auch geschrieben: Zajiczeck, Zayczek,Zayzeck, Zajonscheck. sSinap II. 112ö. - Zedier QX. 1133. —v. H. — v. Ledebur III. 150.s
Zagitck v. Kchlftld. Der Major Johann Z. wurde im Jahre1818 mit v. K. geadelt. sM. v. M., Erg. 497. — v. H.sZagloda. Wappenbeschreibung, sv. Ledebur III. 151.sZagon, s. Bodola.
Zagorski, Zagurski, eine poln. und westpreuß. Familie,aus welcher 1784 w. mehrere Sprößlinge im preuß. Heere standen.Wappen: Grzymala.sv. Ledebur III. 151. 335. (II. 332.) — v. Zedlitz.sZagrodzki, kommen im Großherzogth. Posen vor. Wappen:Zagloba. sv. Ledebur III. 151. s
Zahthas, Johann, niederösterr. Regieruugssekretär, wurdeim I. 1789 in den Nitterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 227. — v. H. — Kneschke, Wappen Ill.sZalsthcim. Franz Karl v. Z., Schlüsselamtmann zu Krems,erhielt im I. 1759 die Bestätigung seines Adels mit „Edler von".Möchte wol ein Nachkomme v. Zagelauer v. Zalheimb sein.sM. v. M. 283. — v. H.s
Zahn, Johann Friedrich, k. sächs. geh. Rath, wurde 1829von seinem König geadelt. sKneschke, Wappen I.s
Zahora v. Lcrchcr. Johann Z., Bürger und Handelsmann zuPrag, wurde im I. 1743 mit v. L. geadelt.
M. v. M., Erg. 437. — v. H.s
Zahorskis v. Glücksfttd. Joh. Z., Magistratsrath zu König-grätz, wurde im I. 1795 mit v. G. geadelt.sM. v. M., Erg. 437. — v. H.s
ZahorMskq v. Worlik, österreichisch. Josef Z. v. W. war1835 Doktor d. R- und Landesadvokat in Böhmen.
st Zahradka, Zahradeck, Sahradeck, Zahradecky v. Zahradeck,eine böhmische, wegen der im 17. Jahrh. in Böhmen entstan-denen Unruhen sich von da nach Schlesien wendende Familie,deren gleichnamiges Stammschloß Zahradka, das auf böhmischein Gärtchen, oder Zahradeck, das ein Garten heißt, im Mol-dauer Kreise gelegen ist. Daö Geschlecht ist 1712 mit KarlHeinrich Frhru. v. Z. erloschen, sv. Ledebur III. 15l. — Slnap