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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Wrb Wris

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bis K. Ferdinand II. im I. 1642 ihnen diese wieder ernenerte.Früher (1628) erhielten sie von ihm in einer güld. Bulle mancheandere Begnadigungen und Freiheiten.fBucclin, German, stemmst. III. 257. Balbin, in stcmmat. Tab.

Spencr, Hist. insign. p. 567. Tas. 25. Sinap I. 162. II. 220.

Weingarten'« Fürstcnspicgel I. 186. Gauhc I. 218890. Zedier1,IX. 81525 Allgem. hist. Lex. IV. Th. n. Forts. Pfeifer'«Schanplaz de« Adel« von Mähren 63 n. f. Biedermann'« Grafen I.S. 125. Hübner III. Tab. 94750. Allgcm. geneal. Hdb. I. 907n. f. Scbmntz IV. 405. v. Schönfeld, Ad.Schcmat. I. 237.Genealog. Taschenb. der Grafen auf 1826 u. f. Sicbmacher III. 21.n. 3. 36. n. II. v. Meding II. n 975. v. Zedlitz. - Jahrb. desdeutschen Adels für 1848. v. Ledebur III. 140. Dorst, schles.Wappenb. n. 285. v. Hefner, krainer Adel S. 21. T. 21. v. H.

Kneschkc, Grafenhäuscr. f

Wrbski), Wirbski, nicht Wirtsky oder Wirbiöky, wie bei Hcnel,S. 611. 776, und bei Sicbmacher, V. 75. n. 3, steht, eine alte,zum Theil freihcrrl. Familie, welche in des Freiherrn v. AbschatzBardcnliede zu der alten schles. Ritterschaft der Quaden u. Ligiergcsezt wird. Bei Paprop heißen sie W. v. Wrby. Dieser Pa-prop leitet ihren Ursprung von dem poln. Hanse Lis oder Bzuraher, von dessen AnHerren Einer im I. 1186 Bischof von Krakauwar. Ihre Nachkommen vcrtheilten sich dann in mehrere Länder,unter welchen die W. sind. Im I. 1667 lebte Johann W. alsLandcsgerichtsbeisizcr der Fürstcnthümer Oppeln u. Natibor.

fSinap I. 1036. II. II 17. - Gauhe I. 2194. Zedier IUX. 646u. f. v. H.f

Wrchotitzkq, ein böhm. Geschlecht.sNcdcl's sehenöw. Prag 128. Zedier UIX. 646. v. H.f

Wrcch, s. Wreich.

1. Wrcdc, Wrcden, Vreden, Brede, eine niedersächsischeund hessische Familie (verschieden von der fürstlich wrede'schenin Bayern), deren Stammhaus Wrede 2 Stunden von Kölnliegt, und ans der Friedrich v. W. als Ritter im I. 1274 zuerstvorkommt. Auch in Schweden besaßen sie das Baronat und dieGrafcnwürde, indem der König von Schweden am 18. Aug. 1653KaSpar und Karl v. W. in den Freiherrn-, am 16. Dez. 1687aber in den Grafenstand erhoben hat. Wappen: Von G. und R.gespalten, darüber ein Rosenkranz. sPraun's adliches Europa 475.Winkclmann'ö oldenbnrq. Chronik 137. Grundmann's uckermärkischeAdclShist. 252. Mnßhard, brcm. u. verd. Rittersaal 119. 121. 123.

Pfcsfinger II. 19a. III. 270. - Mchbanm, Chronik von Maricn-berg 34. - König II. 174 u. f. - Gauhe I. 1996 u. f. ZedierIckX. 648-51. - Biedermann, Odenw. Tab. 192 n. 95. 49; Rhön u.Weira Tab. 492. 235. 349. v. Hattstein I. 101. III. Anh. 84.Neues gcnealog. Kdb. von 1778. Nachtr. 26. v. dem Knesebeck.Grote, hannöv. Wvpb. 6. 4. Fahne I. 462. Frhrl. Taschenb. von1856. v. Ledebur III. 140. 360. - v. Steinen I. T. G- v- Hefner,Hess. Adel S. 31. Taf. 36; hannöv. Adel S. 31. Tas. 36. v. Lang.Suppl. 15. Masch 183. Sicbmacher III. 121. Wappen: VonR. n. G. gespalten mit einem Rosenkranz in verwechselten Farben.Throff I. Taf. 212. - Siebenkecs I. 204-6. v. H.f

2. Wrcdc v. EUingcii, in Bayern, hießen sonsten Wredenund stehen mit denen v. Wrede in Niedersachsen, Schweden undHessen in keiner Verbindung. Der Vater des Fürsten Karl Phi-lipp v. W., Ferd. Josef Wreden, kurpfalzbayer. RcgierungSrathund Landschreiber zu Heidelberg, wurde 1796 durch das rhein.Rcichsvikariat mit Veränderung des Namens Wreden in Wrede inden Adel- und Freihcrrnstand erhoben. Im Jahre 1816 erlangtesein Sohn, welcher sich durch militärisches Talent auszeichnete, vonK. Napoleon I. den französ. Grafenstand und 1814 erhob ihnder König von Bayern in den auf seine Nachkommen vererblichenFürstcnstand, crthcilte ihm den Marschallstab und belieh ihn mit

der Herrschaft Ellingen. Das Wappen ist dem der niederstichstv. W. nachgebildet: In G. ein Kranz von Rosen, im rechtenOberwinkel das französ. Grafcnzeichen.

sGeucal. hist. stallst. Almanach auf 1835. Weimar. Jndustriccompt.Simon, Armorial gen. de l'Emp. francais unter den Baronen. Tab. 5.

Geneal. stallst. Hdb. auf 1827 u. f. Pfalzbayer. 5oof- u. Staals-Kalender auf 1788. S. 104. 138. 157. Gothaer Hoskal. für 1836 u. f.

Bayer. Wppb. v. Lang, baycr. Adelöbuch.f

st Wrcich, Wrechen, Wrech, Wreichen, ein altes pommer'-sches Geschlecht, das im I. 1468 vorkommt, und mehrmals imJoh. Orden aufgeschworen ist, aus dem der k. preuß. Kammer-Herr Friedrich Wilhelm v. W. bei der Huldigung zu Berlin am2. Okt. 1786 in den Grafenstand erhoben wurde. Er starb, ohneKinder zu hinterlassen. sDithmar 10. n. 27. - Dienemann, vomJoh. Orden 253. n. 43. 343. n. 50. Siebmacher V. 168. n. 11.v. Ledebur III. 140. 361. v. H. Gauhe I. 2190 u. f. MicräliusVI. 389. 546. - König II. 167. 174. III. 19. 218. v. Zedlitz.f

st Wrestredc, ein braun schweig. Geschlecht, das im Jahre1266 vorkommt, aber längst erloschen ist.

sPseffinger I. 397. Mnßhard. brem. u. verd. Rittersaal 214. 218220. 3,7-19. 339. 384. 551. Zedier UIX. 659. v. Meding II.n. 977. Lüdersen'« Sammlung. v. H.s

Wricchcn. Der Justizrath n. Vesizer des Rittergutes Romanin Pommern, Steobanus, wurde am 16. Juli 1863 unterdem Namen v. W. geadelt.

sv. Zedlitz. v. Ledebur 140. 361. Preuß. Wppb. IV. 97. -Bagmihl III. Taf. I.XIX. v. H. Kneschke, Wappen IV.f

st Wrisberg, Wrißberg, ehedem WürSberg, Wirschbcrg, Wirß-berg u. Wilsberg, eine hildesheim'sche u. braunschweig'scheausgestorbene Familie, die mit der auch ausgestorbenen Familiev. WirSberg, Wirschbcrg oder Würsberg gleiche Abstammung hat.Der Ritter Ernst v. W. kam mit dem Pfalzgrafen Godehard vonSchcicrn, der zum Bischof von Hildesheim ernannt wurde, unterMehreren von Adel im I. 1628 (?) nach Bayern. Dessen Familieverbreitete sich in diesem damaligen Herzogthume, erwarb auch be-deutende Güter und brachte von Zeit zu Zeit ausgezeichnete Männerhervor. Unter diesen war besonders der k. großbrittanischeund knrbrandenburg'sche StaatSminister u. Oberappellations -Gerichtspräsident Rudolf Joh. Frhr. v. W., von dem K. FriedrichWilhelm von Preußen am 7. Juli 1723 schrieb, »daß, wenndieser in Religionssachen so sehr erfahrne Mann, desgleichen viel-leicht in ganz Deutschland nicht zu finden sei, von dem Reichstagezurückberufen werden würde, das ganze evangelische Ncligionswesenseinen besten Verthcidiger verlieren würde." Durch seinen VaterKristof v. W., kurköln. wirkl. geh. Rath w., erhielt das Ge-schlecht von K. Karl VI. im I. 1712 die Freihcrrnwürdc undsein ursprüngliches Wappen mit zwei Rehböcken als Schildhaltervermehrt. Mit ihm starb dieses Geschlecht im I. 1764 auS. DerGemahl seiner Nichte (BruderStochtcr), Freiherr Karl FriedrichSchlitz, gen. Görtz, erhielt von K. Karl VI. 1737 die Er-laubniß, Namen und Wappen der v. W. den seinigen beifügen zudürfen. Später wurde dieser Zweig der v. Schlitz-Görtz in denGrafenstand erhoben, weßhalb die von diesem herkommende Branchesich Gr. v. Schlitz, genannt Görtz-WriSberg, oder kürzerGr. G.-W. schreibt.

sJ. D. Wckker, hochverdient, immerwährend, wrißberg. Ehrcngedächtniß.Hildeshcim, >733. Fol. Gedäcbtniß Kristof'« v. W. durch I. I.Losium. HildcSheim, 1742. Fol. Pseffingcr 1. 54452. III. 785- 95.

Behren'« hist. Beschr. de« Hauses Weinberg, in der Beil. Nr. 17.Abel'« deutsche u. sächs. Allerthümer III. 775. Gauhe I. 219193.