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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Wokr Wolf

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Wokrzol. Der Dcchant zu Gnrnien, Josef v. W,, wurdeim I. 18! 8 iu dcu Ritterstcind erhoben.fM. v. M., Erg. 225. - v. H.j

1. Woko.rl»,, K., österr. Berg-». Salinendirektor, Scktions-Chcf, erlangte 1859 den rittcrmäßigen Adel.fA. A. Zeit., Jan. 1859-1

2- Wokurka v. Pstichtcnheld. Der wisniczcr KrimiiialrichterVincenz W. wurde im I. 1792 iu den galiz. Adclstaud erhoben,(v. Hcfncr, galiz. Adel S. 31. M. v. M., Erg. 494. v. H.fWolonski, ein im Grvßhcrzogthum Posen begütertes Geschlecht.Wappen: Przhlaciel. sv. Ledebur III. 131.s Auch iu Ga-lizicu 1899 und 1341 inuuatrikulirt. sv. Hefucr, galiz. AdelS. 3l. T. 34Z ES gibt noch zwei Familien W., die Eine znmWappen Prawdzic, die Andere zum Wappen Sas gehörig.

-s Wolbr«nidshoustn, eine eichSfeld. erloschene Familie.

(Wolfis eichSfeld. Urk. Buch 19. v. H. (

-s Wollnmckt. Anna v. W. stiftet mit den Rittern von Hön-ningen 1339 die dortige (Hörningen, jezt Herrlingen, O.AmtBlanbeurcn) Kaplanci.

(Mcmmingcr, O-A. Blanbeurcn 162-1

Wolcko«, ein sachs. Geschlecht, von welchem außer dem, wasvon einigen meist weiblichen Familienglicdern König in seinen dreiTheilen der Adelshistorie an 18 verschiedenen Stellen angibt, zurZeit nichts bekannt ist. sZedlcr UVIIl. 398 n. f. v. H-1

Wolckq. Friedrich Gideon v. W., ein geb. Sachse, gelangteim prenß. Heere zur Würde eines Gcnerallieutcnants; seine Söhnestehen in preuß. Kriegsdiensten; einer derselben hat seinem Namenjenen v. Lojewski beigefügt, sv. Zedlitz.1

Wolbeck. Die v. W. gehören dem Adel in den Markenun d in Pommern an; sie besaßen mehrere Güter in der Alt-Mark. Mehrere prenß. Generale gingen aus diesem Geschlecht«:hervor. Die Familie kommt schon 1451 vor und ist, wie dieWappen, verschieden von den W. v. Arneburg.

(v. Zedlitz. v. Ledebur III. 1.91.1Wolbeck, s. Arncburg-

Wölbe», eines der ältesten pommer'schen Geschlechter, dasnoch im 17. Jahrh. das halbe Städtchen Bccrwolde nebst an-dern Gütern besaß. Vertmann v. W. war einer von denen vonAdel, die im I. 1469 der Stadt Stettin wegen Stargard Kriegankündigte». (Grnndmann's Uckermark. AdclShist. 90. Micrälius,Pommerl. VI. 388. - Gauhe I. 2159. - Zedier I.VIII. 481 u. f. -Siebmacher V. 168. n. 5. v. Meding II. n. 978. v. Zedlitz.Dithmar II. 3l. n. 17. Bagmihl I. 68. v. Ledebur III. 131. 360. v. H-1

s Woldcnberg, Woldenbrocke, ein altes gräfliches, längst er-loschenes, in vielen Linien verbreitetes Geschlecht, dessen Grafschaftim Stifte HildeSheim zwischen den alten Grafschaften Peine,Ringelheim und Winzenburg gelegen, das aber auch im Braun-schweig'schen und Bremen'scheu mehrere Güter gehabt, unddas mit den Grafen v. St olte» brocke einerlei Stammes ge-wesen zu sein scheint. Es stammen nach Meibom, S. R. G.T .III. 258 n. 369, die Gr. v. der Insel (Werder), Wvlden-stein, Woldenbrocke, die Edlen v. Wim meist ein (Wim-melsen) von ihm ab. Der Lezte war der Bischof Otto von Hil-deSheim, mit dem am 22. Aug. 13 !5 das Geschlecht ausstarb,worauf auch seine ganze Grafschaft an dieses ViSthnm kam. Beh-

rens a. n. a. O. will behaupten, daß Graf Gerhard v. W. bis1383 gelebt habe. sEhron. Walkenricd. 310. Hamclmann, Chron.Oldenburg. 60. Ej de familiis emortuis Lib. I. 8l u. f., wo auch einStammbaum. Behrens, Catal. praeposil. cathedr. ccclcs. HildcSh. 29,wo auch eine verbesserte genealog. Stammtafel befindlich ist. Bunting,Chron. Brnnsv. et HildcSh. p. 606. Lncä, Grasensaal 114556-Chron. HildcSh. T. I. Script. Brnnsv. p. 759. Falken's Entwürfeeiner Hist. Corb. dipl. 117. Pfeffinger, Hist. des H. BraunschweigI. 121. Lancnstcin'S Hildesheim. Kirchen- n. Reform. Hist. I. 99 n. ff.Dessen diplomat. Hist. des Bisthnms HildeSheim II. 42. SicbmacherIii. 32. n. 2. Enzel's altmärk. Chronik 43. Zedier DVIII. 483487. Gauhe II. l .302 u. f. Hoppenrod 104. Spener, Hist. insign.Lib. 2. c. 9. §. 26. - Fahne II. 206. v. H.s

Wolbcnbcrg, s. Trojc.

Woldculirockc, s. Woldcnberg.

Woldenliurg, s. Troje.

1 Woldcnschcr, Wollenscher, waren 1576 und 1638 in derAltmark angesessen. Wappen: Ein Wollenschcer-Eisen,sv. Ledebur III. 131.)

Wolbcnstn, ein noch vor Kaiser Karl's d. Gr. Zeiten in derMark bekanntes Geschlecht.sEnzel'S altmärk. Chronik 61. Zedier DVIIl. 490. v. H-1

Woldcnshllst». Brüning v. W. kommt im Jahre 1393 unterHerzog Albert's Regierung in Brau »schweig vor.

(Pfeffinger I. 427. - Zedier UVIII. 490. - v. H-1

st Waldenstein, Grafen im 12. und 13. Jahrh., Abkömmlingeder Gr. v. Woldcnberg, welche das gleichnamige Schloß unddie dazu gehörigen Besiznngen an der Nctta, an das Winzen-burg'sche grenzend, besessen haben.

(Abcl's sächs. Alterth. II. 580. Zedier UVIII. 491. SiebmacherIII. 32. n. 3. - v. H-I

1 Woldinhagin- Alber v. W. in einem Brief Markgraf Lud-wig's von Brandenburg 1335.

(Cod. Brandenburg. XIII. 322.)

Woldrstch v. Ehrciistcund. Ferd. W., Professor des Kirchen-Rechts und der Rechtspraris zu Prag, wurde im I. 1795 mitv. E. geadelt. (M. v M., Erg. 494. - v. H-1

Wolczinsky. Die Brüder Mathias und Simon Franz v. W.wurden am 21. Jan. 1653 in den böh m. Freiherrnstand erhoben,(v. H.)

Wolf, Wolfs, Wollff, Wölls. Außer denen v. W. in Schwe-den, in der Schweiz, in Großbrittanicn u. in Peters-burg gibt es in den deutschen Landen verschiedene Geschlechterdieses Namens. Sicbmacher hat von ihnen 15 Wappen, in denenmeistens ein ganzer oder halber Wolf im Schilde und auf demHelme steht. Diese wurden bald mit einem einfachen, bald miteinem doppelten f, und bald mit einem, bald mit zwei l geschrie-ben gefunden, sv. H.)

1. Weiss, eine adl. Familie in der Mark Brandenburg,welche 926 nach Vertreibung der Wenden dahin gekommen. SieheWulfsen, wie sie sich meistens schrieb.

2. st Wolss, ein erloschenes schwäb. Geschlecht, genannt W.v. Heuchlingen. Wappen: Schräglinks von S. u. Schw. ge-theilt, unten ein Pfeil schräg gelegt.

(Sicbmacher I. 120. n. 5. v. H-1

3. Wolss, auch de Wulfe genannt, ein sehr altes Geschlechtin Holstein, das sich nach Schweden verbreitet und das mitdenen v. Wisch und v. Pogwitz einerlei Ursprung haben soll,indem alle drei einerlei Wappen haben. Vergl. Wulfsen.

(Gauhe I. 2l60. Zedier UVIII. 524. 532. v. H-1

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