Wirs — Wis
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st Wirsbcrg, Wirschberg, WürSberg, Wierssberg. Das gleich- !namige Stammschloß dieses uralten adlichen fränk. Geschlechtsliegt 2 Stunden von Kulmbach, seine andern Bcsizungen lagen imKanton Gebürg. Friedrich v. W. wurde im I. 1558 Bischofvon Würz bürg und mit Philipp Kristof v. W. ist am 13. Jan.1687 dieses Geschlecht erloschen. sHönn's kobnrg. Hist, II. 37. —v. Hattstcin. III. Suppl. tkil. — Biedermann, Geb. Tab. 381—84;dessen Fürstensaal 12. 64. - Salver 399. 440. 460. 462. 479. 497. -Siebmacher I. 104. n. 1. — Zedier b,VII. 1087-89. — Beschr. desKlosters Himmclökron (1739. 4.) S. 20. — v. H s
Wirsbinsky, s. Wrsewinsky.
Wirschick KaSpar W. wurde am 17. April 1649 in denböhm. Adelstand erhoben, sv. Hsj
Wirschiiig, Marsilins Gottfried, ans Krautheim, in kais.ReichSdieusten Oberstlieutcnant, wurde 1729 geadelt.
sR. T. A. Rst
Wirscwinski, ein in Schlesien 1695 ansässiges, von denenv. Wirbski verschiedenes Geschlecht.
Wirsemiiisky, s. WirbSky.
Wirstbrisky, s. Wrsewinsky.
1. ch Wirsing. Conraduö Wer sing us testis in einem wal-kenrieder Brief 1258. sUrk. Buch für Nicders. II. 226. 246-sj
2. Wirsing, Michael, nieder österr. Ncgimcntörath, undseine beiden Brüder erlangten 1654 den rittermäßigen Reichsadel-stand. sR. T. A. N.)
3. Wirsing. Der k. fach f. Geschäftsträger am k. Württem-berg. Hofe, N. W., wurde 1819 von seinem König geadelt undam 17. Febr. 1827 in den Freiherrustand erhoben. Die Familiehat sich in Württemberg niedergelassen.
sSächs. Wppb. II. 37. — Kneschke, Wappen IV. — Württemberg.Wappenbuch von I. A. Tyroff IV. — v- Hefner, Württemberg. AdelS. 14. T. >7; scichs. Adel S. 18. T. 17. — Frhrl. Taschenb. v. 1857. —v. Ledebur III. 124.j
4. Wirsing auf Leitungen. Joh. Sebastian W., anhalt-bern-burg. Hauptmann, erhielt 1775 den Reichsadclstand mit lezteremBeisaze. sR-T. A. R-sj
1. Wirth v. Rynrasd. Der österr. Major Franz W. bei derArcierengarde erlangte 1852 den rittermäßigen Adelstaud mit v. 9t.
sA. A. Zeit. v. 1852. — Oestcrr. Milit. Scheinst, v. 1853.s
2. Wirth, W. v. Wcgdcnlicrg. Die Brüder Michael Gottfriedund Georg Friedrich W. wurden im I. 1719 in den Reichsadel-stand erhoben. Der Rittmeister Johann Georg v. W. wurde imJahre 1749 mit „Edler v. Wcydenberg" in den Reichsritterstanderhoben. Er besaß Enzow und Lissow in Pommern. W.?
sv. Zedlitz. — v. dem Knesebeck. — v. Ledebur III. 103. 124. —M. v."M..'Erg. 225. 493. - v. H.f
Wirthiim, s. Nissel.
h Wirthere, Heroldus de, testis in einem walkenriedcrBrief 1299. sUrk.Buch für Nieders. II. 66.fj
Wirtski, s. Nrbsky. ;— Wirg, f. Würz.
1. st Wisch, v. d., ein angeblich aus Thüringen gekommenesGeschlecht,' welches die Herrschaft Lichtenberg in der GrafschaftZütphen von 1462 an bis zum Erlöschen 1627 besaß; es führtein G- ein bl. Schildchen, umgeben von 8 r. Lerchen.
Dieses Geschlecht ist nicht zu verwechseln mit den Grafenv. d. Wisch, die im 15. Jahrh. ausstarben, auch die HerrschaftLichtenberg besaßen und zwei übereinander schreitende Löwenführten, sv. Ledebur III. 125. u. I.sj
2. f Wisch, v. d., auf Arnhorst im Münstcrlande, seit An-fang des 14. Jahrhunderts bis 1579 vorkommend. Wappen: DreiPfähle, sv. Ledebur III. 125. n. III
3. Wisch, v. der W., eine von der gräfl. Familie v. W. inder Grafschaft Zütphen verschiedene adliche Familie im HerzogthumHolstein, die mit denen v. Pvgwisch und v. Wolff einerleiUrsprung und Wappen hat, und kommt zuerst Günzel v. d. W.im I. 1696 vor, der von Polen in der Schlacht von Lebus er-schlagen wurde, sv. Mcding I. n. 368. — Gauhe I. 2147. — v. H.sWappen: In B. ein Wolf. sv. Ledebur III. 125. n. IV. — Kneschke,Wappen Ul f
4. st Wisch v-dem Wisch, ein brem. u. braunschweig'schesGeschlecht, das von denen v. Niendorfs (Nindorp) abstammensoll und im I. 1248 schon in der brem. Ritterschaft vorkommt,aber im 17. Jahrh. ausgestorben ist. sAngeli, Holstein. Ad.ChronikS. 93—96. — Spangcuberg's Adelsspiegel II. — Gauhe I. 2148. —Mußhard, brem. u. verd. Rittersaal S. 89 u. an mehrcrn Stellen, auchim Supplement 8. — Grote, hannöv. Wppb .f Wappen; In S. einfünfmal abgestufter bl. HauSgiebel, innerhalb welchem ein Schwertaufgerichtet ist. sv. Ledebur III. 125. n. III. — v. H. — v. Hefner,hannöv. Adel S. 31. T. 35. — Zedler UVIl. 1253-57. — v. MedingI. n. 969. — Lüdersen s Samml. — v. dem Knesebecks
Wischern!, f. Lockhart.
Wischchlu, s. Wyschetzki und Wysiecki.
Wischkam, s. Strob schütz.
Wischmnllcr, Samuel, kais. Proviantverwalter zu Komorn,erhielt 1623 die Adelswürde. sR. T. A. R.j
Wischnig. Adam Ladislaus v. W. wurde am 19. März 1649in den böhm. Freiherrnstand erhoben, sv. HI
st Wiscl. Georg W. zu Anzenberg im Gericht Eggen-felden steht in der bah er. Landtafel 1499.
st Wisend, Wisent, ein österr. Geschlecht, aus dem JoachimW. im Jahre 1559 als ein LandeSmitglicd aufgenommen wurde.Ambrosius W. war um 1539 kais. Rath u. Land-Untcrmarschallin Oesterreich ob der Enns.
sv. Hoheneck I. 255. — Zedler iUVII. 1273. — Stellmacher V. 47.n. 6. v. H.s
Wiscildo v. Wisentuirg. Der kais. Hofkammerrath und Hof-Kriegszalmcistcr Ferd. Leopold W. erlangte 1686 den rittcrmäßigenAdclstand mit obigem Beinamen. Ferd. Leopold Jgnaz FranzW-, wahrscheinlich sein Sohn, wurde um's Jahr 1712 in denFreiherrustand erhoben. sR. T. A. RZ
Wisciicder v. Wicscnseld. Julius Franz W., landschaftlicherKriegösckrctär in Krain, und sein Bruder Josef Anton, Schloß-Hauptmann in der k. k. Favorite, wurde im I. 1737 mit „Edlerv. Wiesenfeld" geadelt. sM. v. M. 286. — v. H.sjWisenegg, f. Strobl.
Wiscichoseii, f. Wiesser; Wis er.
Wisciithcim. f. Call.
Wiscntzer, Wenzel, Georg und Mathes, aus den kais. Erb-Landcn, wurden 1629 geadelt. sR. T. A. Rf
1. Wiser, Wieser, eine erst österreichische, dann pfäl-zische Familie, welche im Jahre 1599 in den Adelstand erhobenworden ist. Im I. 1577 hat Kaiser Rudolf diesen Adel bestätigtund das Wappen verbessert. Gottfried v. W., Pfalz, geh. Rath,wurde von K. Leopold im I. 1699 in den Freiherrnstand, FranzMelchior v. W. aber von demselben Kaiser am 25. Juli 1792 in
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