208 Winkl
Siebmacher, II. Suppl. 32, VII. Suppl. Taf. 17 und Tyroff I.Taf. 31. Sicbenkecs, I. 169, sagt von ihnen und von noch siebenandern Familien, die den Namen W. geführt, daß er zur Zeitvon allen diesen keine weitere Nachricht gefunden habe. Warenwol nie vorhanden oder Zweige anderer, sv. H.s
14. si Winklcr zu Winkel, bieberach'sche Edelleute. sSieb-macher V. Taf. 278. n. 6. — Sicbcnkceö I. 169. — GriesingerS. 1571.1 Die Familie scheint erloschen zu sein; 1363 verkauftensie ihre Guter, sv. H.s
15. Winklcr v, Winkclstciii, Oest erreich er, wovon einDichter Mathias im I. 1620 und ein Hauptmann desselben Na-mens im I. 1578 vorkommt. sPrevenhueber, Annal. Styrcns. 296.— Zedier I,VIl. 595. — Gauhe I. 2142. — v. H,s
16. Winklcr n. Winkclstciii. Martin W., erster Phisikus zuInnsbruck, wurde im I. 1776 mit v. Winkelstein geadelt.
>M. v. M., Erg. 493. - v H.s
17. Winktcr v. Winkier». Joh. Ant. W., fürstl. schwarzen-berg. Eisenoberverweser in Steyermark, wurde im I. 1766mit „Edler v. Winklern" in den Nitterstand erhoben.
sM. v. M. l53. - v. H.s
st Winklcrn, eine steyermark. Familie, die aber daselbstwol ausgestorben, wie dieses zu vermuthcn, weil Schmutz, IV. 375,nur den als Schriftsteller bekannten Dechant Joh. Baptist v. W.anführt, sv. H.s
Winklersderg. Der k. k. Rath Anton W. wurde am 7. März1721 in den böhm. alten Nitterstand erhoben.sM. v. M., Erg. 225. — v. H.s
Winklhofcr v. Donnustld. Lorenz W., Oberlientenant undKasernenverwalter zu Ebers dorf nächst Wien, wurde im Jahre1797 mit v. D. geadelt. sM. v. M. 286. — v. HI
Winncnicr, Friedrich Ludwig, Mecklenburg-strelitz'scher Hof-Kammerrath, wurde 1755 geadelt. sR. T. A. R.s
st Winnenberg, Winuenburg, Winneberg, Wineberg, Wunnin-berg, ein längst ausgestorbenes altes uiederrhein. u. fränk.adliches u. zum Theil freiherrliches Geschlecht. Es kommen schonGlieder dieses Geschlechts im I. 924 auf dem Turnier zu Rothen-burg und 1557 als Freiherren vor. Name und Wappen ging andas nunmehr fürstl. Geschlecht v. Metternich über.
sDöderlein's Nachr. von den M. v. Calatin 256. — Biedermann'«Grafen l. Tab. 102 n. 177. — Pastorin« 503. — Zedier 0VI1. 847u. f. — Hartmann's Sammlung. — Fahne I. 460. — v. H.s
st Winnenden, ein altes schwäb. Geschlecht, das vor altenZeiten auf der Burg bei Michelwinuenden im Württemberg. O. A.Waldsee hauste und bis 1311 blühte. sGricstnger 893.s
Winnicki, auf Szelejewo im Großhcrzogthum Posen.Wappen: Saß. sv. Ledebur III. 120.s
Winnickq, ungarisch. Bronislaus Ritter v. W. stand 1357als Unterlieutenant im 13. österr. Inf. Regiment.
st Willinghusen, Weuighusen, ein hanuöv. u. braunschweig.Geschlecht, das von dem in dem Amte Kalenberg gelegenengleichnamigen. Dorfe seinen Namen führt. Zuerst kommt in einerbei Zedier stehenden Urkunde vom I. 1256 ein Konrad v. W. vor.sZedler UVII. 837. — Lüdersen'« Samml. — v. H.s
stWinning, ein adliches, schon 1375 vorkommendes Geschlechtin den Marken, aus dem Magdeburg'schen stammend, welchesStern berg, Mehrow, Metzdorf, Klienike, Li ch tu auund andere Güter besaß, sv. Zedlitz. — v. Ledebur III. I21.s
— Wmt
st Winnnnge», ein im Fürstenthume Halberstadt, auch imHessischen begütertes und seßhaftes Geschlecht. Herr v. Lünzelverweist auf die in Nr. 169 des Reichsauzcigers von 1801, S. 2276,rücksichtlich der in Nr. 127 desselben Anzeigers gethancn Aufrageüber dieses Geschlecht auf das v. boiueburg. Erbbegräbniß u. aufdie Aneutafeln der v. Boiueburg, die in dens Stiftern Fulda, Worms,Halbcrstadt und Kempten eingereicht worden sind,sv. Haustein III. 551. — v. H.s
Winolt, s. Win doli.
1. Wins, auch Winsen, ein altes pommer'sches Geschlecht,aus dem die Brüder Georg u. NiklaS, beide Doktoren der Rechte,im I. 1631 von K. Ferd. II. ihren alten Adel bestätigt u. sogleichdie Komitiv, am 1. Juni desselben Jahres auch ein Freiherrn -Diplom erhielten. Es waren Johann und Kristof v. W., beidein österr. Kriegsdiensten, wovon der Eine, Oberst, im I. 1633in den Freiherrnstand erhoben wurde.
sR. T. A. R. — « Zedlitz. — v. Ledebur III. 121.359. — v. H.— Micräliu«, Antiq. Pomer. 387. — Zedier UVIl. 860. — GauheII. t296.s
2. Wins. Das lüneburg. adliche Patriziergeschlccht scheintvon den vorgenannten verschieden zu sein.
sBüttncr. Mmmm. — Lüdersen'« Sammlung. — v. H.s
Winshaim. Diese erhielten von K. Rudolf II. am 5. Dez.1581 ein Adelödiplom. Der Geadelte hieß ursprünglich VitusOrtelius. Die Familie ist im Cleve'scheu seßhaft,sv. Ledebur III. 121, ohne Wappen-Angabe. — v. H.s
Winjlctten, s. Czapka.
Winter. Dieses Namens gibt eS sehr viele Familien; dennes kommen derselben in mehreren Ländern Deutschlands vor.
1. Winter. Die Gebrüder W. wurden 1630 geadelt.sR. T. A. R.s
2. Winter, mit der Lilie im Wappen, gesessen 1772 zu Gan-tikow in der Priegnitz, behaupten, aus einem engl. Geschlechtezu stammen, sv. Ledebur III. 122. n. Ill.s
3. Winter- Heinrich Franz W., beider Rechte Doktor, undMeuzo Kristian W., Kapitän des Leibgardercgiments im Haag(wahrscheinlich Brüder), wurden 1785 in den Rcichsadelstand er-hoben. Heinrich Franz v. W., b. R. Doktor, erhielt 1789 dieNeichsritterwürde mit „Edler von". sR. T. A. R.s
4. Winter. Joh. Franz W., Bergrath, Bergrichter u. Ober-Bergamtsdircktor in Steyermark, wurde wegen 50jähr. Diensteim I. 1797 mit „Edler von" geadelt.
sM. v. M. 286. — v. H.s
5. Winter. Karl Friedrich W., kais. russ. Lieutenant zuMi et au, erhielt 1797 ein Reichsadelsdiplom. sR. T. A. R.s
6. Winter. N. N. W. erhielt 1823 ein Adclserneuerungs -Diplom vom König von Preußen, sv. Zedlitz.s
7. Winter v. Adlcrssiügcl. Georg Simon W., in Oester-reich gesessen, brandenburg-onolzbach'scher, dann Würt-temberg'scher Gestütsmeister, wurde um's I. 1681 mit v. A.in den Adelstand erhoben. sR. T. A. R. — v. Ledebur I. 3. III. t22.n. II. - Prcuß. Wppb. IV. 95 s
8. st Winter v. Aldenrade. Kommen im 13. und 14. Jahrh.im Sieb engebürg vor. sv. Ledebur III. 122. n. I.s
9. Winter zu Droinstkirchcn, ein rheinläud. Geschlecht. Diej Familie soll aus Hessen und dem Fulda'schen stammen. In West-