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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Wind Wink

des Fürstenstandes auf die Nachkommen jenes Fürstenwürdeerwcrbersund seines Brudcrö. Sie stammen von M. Ulrich von Kärn-then aus dem Geschlcchte der Grafen v. Weimar ab. DasErblandftallmcisteramt in Steyermark haben sie seit dem Jahre1565. (Bucelin, German, stemmat. UI. n. 255. Jmhof, not. proc.Jmp T. VIII. cap. 12. Prcvenhueber, Annal. Styrens. p. 25056.

Spener, Hist. insign. p. 568. Tab. 25. - Hübner Ilt. Tab. 72.1-26.

König tll. 611. Sicbmacher t. 20. n. 6. Biedermann'« Grafen

I. 141 m f. Pseffingcr, Gesch. des Hauses Brannschmeig III. 126.143 u. f. Dessen Merkwürdig!, de« 17. Jahrhunderts 260. Gauhe

II. 129496. Seifert's adl. Elt. n. K- Zedier I.VII. 720 32.

v. Wurrnbrand, Collect, gen.hist. p. 74. 239 .298. Allgem. geneal.Hdb. I. 412. 907. - M. v M., Erg. 6. - Masch 132. - Cast,Adelsb. von Württemberg. Geneal. statist. Hdb. v. 1627 n. f. DieWürttemberg. Wappenbücher von L. Dorst u. I. A. Tyroff. SchmutzIV. 372 u. f. v. Schönscld, Ad.Schcmat. I. 4143. Gotha'schergcnealog. Hofkal. v. 1826. Hochgräflich windischgrätz-ötting. Stamm-Verwandtschaft 4 Bg. in F. ohne Angabe des Verfassers, Orts u. Jahres,mit einer in Kupfer gestochenen n. mit 64 kleinen Wappen versehenenAhnentafel. Hartmann's Sammlung. v. Mcding II. n. 977.v. Hs

Windol!, Winolt, Wynold, ein altes, schon im Jahre 1410vorkommendes Geschlecht, das Einige zum hessischen, Andere zumhannöv. Adel rechnen.

sEstor's Ahncnpr. 398. Spener, Hist. insign. Tab. 20. SiebmachcrI. 135. n. II. ^ v. Mcding II. n. 977. Schannat, Client. Fuld.p. 181. v. H.s

Windrich v. Wiiidbcrg. Franz Josef Thaddäus W., kur-pfälz. Rath w., wurde im I. 1792 mitEdler v. Windberg"geadelt. sM. v. M. 286. v. H.s

Windstiller, Adam, ReichshofrathSkanzleischrcibcr, und Hannsu. Hanns d. j. W. erhielten 1623 ein Adelsdiplom. sR. T. A- R.s(Wahrscheinlich waren die Drei Brüder und Vetter.)

Windsheim, s. Schwarz.

f Winegcn, altes schwäb. Geschlecht, auf der Burg W enne-dach hausend. Der lezte Mann, Diethold v. W., starb um1275. (Griesinger 1547.sMiliaris , s. Bresc v. W.

s- Winnigcstcdc. Hcinricus de W. testis in einem halber-stadt'schen Brief 1219. (Urk. Buch für Nieders. II. 90.s

Winisicn, Winando, erhielt im I. 1623 den Reichsadelstand.sR. T. A. R.s Sollte dieses vielleicht nicht Willissen sein?

Winiwartcr, Josef, kaiscrl. Hauptmann, wurde 1846 in denösterr. Adelstand erhoben. sM. S.s

Winkel, aus dem, eine in Meißen, im Anhalt'schen,Fränkischen und Magdeburg'scheu begüterte Familie, dievon denen v. Grossig herstammt. Karl v. Grossig ließ diesenNamen fahren und nannte sich zuerst aus dem Winkel, welcheszu Anfang deS 14. Jahrhunderts geschah. Ihre zwei Hauptlinicnsind die wettin'- und die schierau'sche, und ihr Wappen istmit dem der v. Köhler und v. Krossigk übereinstimmend.

sGauhe I. 214042. Zedier b,VII. 84045. Bicdermann'sRhön u. Werra Tab. 155. n. 15. 167. 268. Siebmachcr I. 169. n. 6.

Beckmann'« anhalt. Hist. VII. 298. Kvnig'ö geneal. hist. Beschr.der v. Winkel. Fol. 4 Bogen. Throff I. 103. Sicbenkces I. >03.

v- Zedlitz. v. Ledebur III. 120. v. Hefner, sächs. Adel S. 52.Taf. 61. - v. Hs

Winkcllmrg, Winklburg. Der Hauptmann Friedrich v. W.wurde am 12. Juli 1718 in den böhm. Rittcrstand erhoben.(M. v. M., Erg. 224. - v. Hs

s- Winkclhauscll, eine adliche, freiherrliche u. gräfliche Familiein der Pfalz, die mit dem Gr. Karl Franz v. W. ausgestorben

ist. Der Pfalz ncuburg. geh. Rath Joh. Heinrich v. W. undsein Bruder erhielten um 1655 ein Freiherrndiplom. Im I. 1721besaß das Geschlecht bereits die Grafenwürde. Franz Karl Grafv. W., geh. Rath und Oberjägermeister um 1725, war der Lezteder Familie. Da Anna Maria Freifrau v. W. sich mit dem Frei-herrn v. Loe zu Wissen vermählte und ein Familienvertrag da-hin errichtet wurde, daß deren Nachkommen Namen und Wappendieser Grafen annehmen sollten, wenn deren männlicher Stammaussterben würde, so nahmen bei deren erfolgtem Aussterben dieseFreiherren den Namen Grasen v. W. an.

(Rodens II. 38-43. Gauhe I. 2143. - Zedier I.VII. 460.Siebmacher II. 120. n. 12. N. T. A. R. Fahne I. 453, wo einStammbaum; II. 204. v. Ledebur III. 120. v. Hs

1. Winkclhoscit, ein sehr altes tiroler adlicheS, jezt freihcrr-liches Geschlecht, daS sich, als die Ungarn Deutschland verwüsteten,nach Augsburg gewendet u. sich daselbst bis 1028 (!) aufgehaltenhat. Nachher hat Ernst v. W. das gleichnamige Stammschloß aufden Alpen wieder aufgebaut. Der erste Frhr. v. W. kommt imJahre 1707 vor. Am 20. Juni 1717 erlangte Franz Joachimv. W. zu Engloeß u. Krakoffel v. Neid enstein ein Di-plom als alter Freiherr. Am 19. Juni 1545 hat K. Rudolf II.die W. geadelt, 1598 in den Rittcrstand erhoben; 1671 wurdedem Andreas v. W. der Freiherrnstand ertheilt; 1563 kam dasGeschlecht zur tiroler Landschaft.

(v. Hefner, tiroler Adel S- >9. Taf. 22; daher. Adel S. 64. Taf. 69;Erg.Bd. S. 21 u. 27. - Zedier UVII. 46l. M. v. M., Erg. 114.

v. Lang 269. Bayer. Wppb. IV. 4g. Bucelin, stemmat. III.

Brandis, tiroler Ehrenkr. Allgem. histor. Lex. IV. Gauhe I.S. 2142. Sinap II. >115. v.'Hs

2. Winkclhoscii, eine sch lesische und, wie Sinap sagt, neu-geadelte Familie, die im Fürstenthumc Oppeln seßhaft ist, woihr Stammhaus Rogau gelegen, (v. Ledebur III. 119. SinapII. 1115. - Gauhe I. 2142. - v. Hs

Wiukclhoftr v. Mnckclslmrg. Mathias W., Fcldartillerie -Stückhauptmann, wurde im Jahre 1761 mit v. Winckclsburggeadelt. (M. v. M. 286. v. H.s

1. f Wiiikclmlimi, ein ursprünglich geldern'sches Geschlecht,das zuerst im I. 1396 vorkommt, und aus dem Einige sich nachDeutschland wendeten: so war Einer Abt in Fulda; auch imMainz'schen, Hohen lohe'schen und Meiningen'schen hieltensich Mehrere auf.

(Allgem. histor. Lerikon. Zedier lllVII. 464 u. f. v. Hs

2. Winkelmaiin. Johann W. ward von K. Ferdinand I. imJahre 1558 unter dem Namen v. Hasenthal geadelt und miteinem Wappen und Kleinod begnadigt. Dieser Adel wurde vonK. Rudolf II- d. d. Prag, den 22. Sept. 1600, auch auf dessenBrüder u. Vettern Wolffen, auch die Winckcl manne genannt,ausgedehnt. Wolff W. v. Hasenthal u. seine Brüder Kristian,Wolff Ernst u. Friedrich erhielten von K. Ferdinand II. sub datoWien, den 12. Mai 1625 confirmationcm nobilitatis, auch dieErlaubnis), sich von dem ihnen gehörenden Ritterguts Mechlich-grün die W. zu M. zu nennen und zu schreiben. Des Namensv. Hasenthal ist in diesem neueren Adelsdiplom nicht gedacht, erscheint also aufgegeben zu sein. sKönig II. 600. 1186. GauheI. 2143. Zedier 0VII. 465. v. Wolframitz, Zusätze u. Nachträgezu v- Mediug'S Nachr. von adl. Wappen, B. 3. n. 32u. f., und andernNachrichten ans beglaubigten Abschriften des Adelsdiploms. v. H. ^v. Ledebur III. 120s Wappen: Gespalten; vorn auf einem Hügel